Vereinte Nationen: Treffen zum Dialog zwischen den Völkern

Am 19. Mai zum ersten Mal in New York

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RIMINI, Mittwoch, 18. Mai 2011 (ZENIT.org). - Nach den wichtigen Präsentationen der letzten Jahre in verschiedenen Teilen der Welt (in Brüssel im Europaparlament, in Paris bei der UNESCO, in Washington, in der italienischen Botschaft in Madrid, in Brasilien in den Städten Sao Paolo, Rio de Janeiro und Salvador de Bahia) erreicht das Treffen eine der wichtigsten Institutionen der Welt.Am 19. Mai wird das Meeting zum ersten Mal im Glaspalast in New York bei den Vereinten Nationen stattfinden, als Beispiel des internationalen Wirkens für den Dialog und die Freundschaft zwischen den Völkern.

Das Ereignis wurde in Zusammenarbeit mit den ständigen Vertreter Italiens organisiert, vorgesehene Sprecher sind: Der Botschafter Cesare Maria Ragaglini und der Präsident des Meetings, Emilia Guarnieri, zusätzlich der an der New York University lehrende Joseph Weiler, Jude und weltberühmter Jurist, der vor kurzem in der Kreuz-Frage am Straßburger Gerichtshof die sogenannten Drittländer verteidigte, und Professor Wael Farouq, Muslim und Dozent in Kairo, Gründer des Meeting Kairo, an dem im Oktober 150 Christen und Muslime ehrenamtlich mithalfen, und der vor kurzem an der Revolution auf dem Platz Tahrir teilnahm. Diese beiden außergewöhnlichen Gäste haben an den Meetings der letzten Jahre teilgenommen und mit ihrem Beitrag und Zeugnis zu einer wirklichen Möglichkeit des Dialoges und der Freudschaft zwischen verschiedenen Kulturen beigetragen.

Zu dem Treffen sind auch alle ständigen Vertreter und Beobachter der UNO-Mitglied-Staaten eingeladen, weitere Amtsträger und Vertreter von Organisationen und Persönlichkeiten der amerikanischen kulturellen Welt, die in diesen Jahren in Rimini beherbergt sind.

Das Meeting wird vor Repräsentanten aus aller Welt ein wahres und lebendiges Zeugnis von einem Ort aus geben, an dem ein Dialog zwischen den Menschen und Völkern möglich ist, wo sich die Freiheit jeder Person ausdrücken kann und die Identität des Nächsten kein Hindernis zum Dialog darstellt, sondern den Ausgangspunkt für eine wahre Freundschaft, immer im Bewusstsein, dass Orte der Freundschaft zwischen den Menschen der Beginn für die Erbauung von Frieden, von Zusammenleben und von Gemeinwohl sein können.

[Übersetzung aus dem Italienischen von Jan Bentz]