Verliebt, verlobt, verheiratet: Segen zum Valentinstag

München und Freising: Gottesdienste in zahlreichen Pfarreien zum Gedenktag des Patrons der Liebenden

München, (Erzbistum Muenchen und Freising) | 400 klicks

Den Valentinstag am Freitag, 14. Februar, nehmen zahlreiche Pfarreien im Erzbistum München und Freising zum Anlass, Verliebte, Verlobte und Verheiratete zu besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen. Am Tag des Heiligen Valentin, des Patrons der Liebenden, ist so Gelegenheit, Gott für gelingende Beziehungen zu danken oder um seine Hilfe in Partnerschaft und Ehe zu bitten. Vielerorts können sich Paare auch segnen lassen.

In der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone beginnt um 18 Uhr eine Abendmesse unter dem Motto „Gott ist die Liebe“. Kirchenrektor Pater Karl Kern SJ feiert den Gottesdienst, der vom Fachbereich Partnerschaft-Ehe-Familie-Alleinerziehende des Erzbischöflichen Ordinariats München mitgestaltet wird. Es erklingt Musik für Orgel und Panflöte. Im Anschluss besteht für Paare die Möglichkeit, sich segnen zu lassen. Die Münchner Pfarrei St. Matthias und die evangelisch-lutherische Andreasgemeinde laden um 19 Uhr zu einem ökumenischen Dank- und Segensgottesdienst unter dem Motto „Fest der Treue – Durch die Liebe kommt der Himmel auf die Erde“ in die Andreaskirche ein, Walliser Straße 11.

In der Krypta der Pfarrkirche St. Jodok in Landshut beginnt um 18.30 Uhr eine Segnungsfeier zum Valentinstag. Die Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Miesbach und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Miesbach veranstalten um 19 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst in der Apostelkirche. Ebenfalls um 19 Uhr findet ein Wortgottesdienst mit Paarsegnung in der Pfarrkirche St. Georg in Bad Aibling statt. Musikalisch wird der Gottesdienst vom Ismael-Chor gestaltet.

Am Samstag, 15. Februar, wird in der Marienkirche in Beuerberg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, um 19 Uhr ein Gottesdienst mit Segnung der Ehepaare gefeiert. Anschließend sind die Gottesdienstbesucher im Pfarrsaal zu einem Sekt-Empfang und einem Vortrag eingeladen. Unter dem Motto „Ned gschimpft is globt gnua!“ spricht die Diplom-Theologin Agnes Passauer, Sachgebietsleiterin Ehe- und Familienpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat, über Anspruch und Realität eines wertschätzenden Miteinanders in Partnerschaften und lädt zur Diskussion über das Thema ein.

Der Heilige Valentin

Der Heilige Valentin soll der Legende nach einem verliebten Paar zur Flucht und gegen den Willen der Eltern zur Ehe verholfen haben. Unter anderem deshalb gilt er als Patron der Verliebten und Brautleute. Er war im dritten Jahrhundert Bischof von Terni in Italien und erlitt das Martyrium, weil er nicht zum alten Glauben an die Götter Roms zurückkehren wollte. In England schickte man sich am Valentinstag anonyme Liebesbriefe. In Frankreich und Belgien gab es vom 14. Jahrhundert an die Sitte, mit einem Los jeweils einen „Valentin“ und eine „Valentina“ zu bestimmen. Sie blieben dann in einer Art Verlobung ein Jahr miteinander verbunden. (kbr)

(Quelle: Webseite des Erzbistums München und Freising)