Versammlung von Populorum progressio im Vatikan

Barmherzigkeit gegenüber den Armen

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 269 klicks

Vom 10. bis zum 14. Juni findet im Vatikan die Jahresversammlung der Stiftung „Populorum progressio“ für Lateinamerika statt. Die Stiftung gehört zum Päpstlichen Rat „Cor Unum“, der von Johannes Paul II. 1992 ins Leben gerufen wurde. In einer Pressemitteilung des Vatikans heißt es, die Versammlung biete die Gelegenheit, über die von Papst Franziskus vorgegebenen Vorgehensweisen für einen effizienten Dienst einer „armen Kirche für die Armen“ nachzudenken; einer Kirche, die die eigene Mission hin zu menschlichen und existenziellen Randgebieten orientiere.

Bis heute hat die Stiftung ungefähr viertausend Projekte realisiert, für die 35 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt werden konnten. Die Projekte charakterisieren sich durch das Einbeziehen der Gemeinden vor Ort und betreffen verschiedenste Bereiche: Landwirtschaft und Tieraufzucht, Handwerk und Kleinbetriebe, Infrastruktur für Trinkwasser, Schulausbildung, Krankenversorgung, Bauwesen und anderes. Einer der größten Unterstützer der Stiftung ist die italienische Bischofskonferenz. Im Verlauf der Versammlung werden die Mitglieder dazu aufgerufen, über die Finanzierungen der einzelnen Projekte in Lateinamerika und den Karibischen Inseln abzustimmen.

Die Mitglieder sind Kardinal Robert Sarah, Ex-Präsident der Stiftung, Msgr. Edmundo Luis Flavio Abastoflor Montero, Erzbischof von La Paz, Bolivien (Präsident), Msgr. Antonio Arregui Yarza, Erzbischof von Guayaquil, Ecuador (Vizepräsident), Kardinal Nicolás de Jesús López Rodríguez, Erzbischof von Santo Domingo, Msgr. Óscar Urbina Ortega, Erzbischof von Villavicencio, Kolumbien, Msgr. Murilo Sebastião Ramos Krieger, Erzbischof von São Salvador de Bahia, Brasilien, Msgr. Javier Augusto del Río Alba, Erzbischof von Arequipa, Perù, Msgr. Segundo Tejado Muñoz, Obmann des Päpstlichen Rats „Cor Unum“.