Videobotschaft des Papstes an Patienten der Gemelli-Klinik in Rom

Alte und Kranke dürfen im Sommer nicht vergessen werden

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 144 klicks

In einer Videobotschaft an die Patienten der römischen Gemelli-Klinik entschuldigte sich Papst Franziskus für die ausgesprochen kurzfristige Absage seines für den vergangenen 27. Juni geplanten Besuches anlässlich des 50jährigen Bestehens der berühmten Klinik in Rom.

In dem Video sagte er an die Patienten gewandt, auch er sei nur ein Mensch und nicht Herr seines Lebens, so dass er nicht immer über sich selbst verfügen könne. Der Mensch müsse seine Schwachheit anerkennen und akzeptieren. Er appellierte, gemeinsam mit ihm das Vertrauen zu kultivieren, dass allein in Gott die Stärke liege. Er habe den ganzen Tag an starken Kopfschmerzen gelitten, die jedoch nicht vorbei gegangen seien. Als kurz vor der Abfahrt in die Klinik, als bereits viele Mitarbeiter schon dort gewesen seien, noch Übelkeit hinzu gekommen sei, habe er sich gezwungen gesehen, auf den Besuch zu verzichten.

In seiner Botschaft verwies er auf die Armen und Kranken, für die der Sommer eine schwierige Zeit sei. Auf der einen Seite würden viele in den Urlaub fahren, um sich zu erholen, auf der anderen Seite litten die Alten und Kranken unter mehr Einsamkeit. Hinzu komme eine Erschwernis besonders in Großstädten nach entsprechender Pflege. Er appellierte, diese Menschen während des Sommers nicht zu vergessen.