VII. Weltfamilientreffen in Mailand: Olivenbaum aus Nazareth kam heute an

Symbol des Dialoges zwischen Juden und Christen

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MAILAND, 1. Juni 2012 (ZENIT.org). - Heute Morgen um 10.30 Uhr kam der vom israelischen Ministerium für Tourismus für das VII. Welttreffen der Familien zur Verfügung gestellte Olivenbaum aus Nazareth auf dem Messegelände „Mico“ in Mailand an.

Der Baum wurde dem Mailänder Erzbischof Kardinal Angelo Scola von Tzvi Lotan, Referent für Tourismus der israelischen Botschaft, auf das Gelände des Jugendkongresses zugestellt. Die Geste ist höchst symbolträchtig. Tatsächlich steht der Jugendkongresses im Zeichen der Metapher des Gartens, jenes Ortes, in dem sich Arbeit und Fest vereinen, und der so einen thematischen Anknüpfungspunkt zum Motto des Weltkongresses darstellt.

Nazareth, der Herkunftsort des Olivenbaumes, zählt zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten des Heiligen Landes. Es handelt sich um die Stadt der Heiligen Familie, den Schauplatz der Kindheit Jesu und der Verkündigung an Maria.

Nach dem Jugendkongress wird der Olivenbaum aus Nazareth im Innenhof der erzbischöflichen Kanzlei Mailands eingepflanzt werden.

Diese von der Stadt Nazareth ausgehende und vom Ministerium für Tourismus unterstützte Initiative soll die Stadt der Heiligen Familie und die Stadt Mailand vereinen, in der zur Zeit Pilger aus 153 verschiedenen Ländern beherbergt sind. Das Werk ist ein Schritt voran auf dem Weg des zwischen Juden und Christen begonnenen Dialoges.

[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]