Vollkommener Ablass für die Teilnehmer der Pfingstvigil mit dem Papst

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ROM, 31. Mai 2006 (ZENIT.org).- Die Teilnehmer der Begegnung der kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften mit dem Heiligen Vater auf dem Petersplatz in Rom am Vorabend des Pfingstfests können einen vollkommenen Ablass erwerben.



Mit dieser Entscheidung ist die Apostolische Pönitentiarie im Namen Benedikts XVI. einer entsprechenden Bitte von Erzbischof Stanislaw Rylko nachgekommen. Der Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Laien ist für die Organisation der Pfingstreffens verantwortlich.

Somit wird jener vollkommene Ablass, der laut "Enchiridion Indulgentiarum" allen Gläubigen bewilligt wird, die "zu Pfingsten in einer Kirche oder einem Gebetshaus andächtig am feierlichen Gesang oder Gebet der Hymne 'Veni Creator' teilnehmen", auf den Vorabend des Pfingstfests ausgedehnt.

Die Teilnehmer des Treffens, das am 3. Juni stattfindet, werden diesen Ablass auch dann empfangen können, wenn es ihnen aufgrund der großen Andrangs nicht möglich sein sollte, in den Petersdom zu gelangen.

Zum Empfang des vollkommenen Ablasses gehören neben dem feierlichen Gesang oder Gebet des "Veni Creator" eine Gesinnung, die von jeder Anhänglichkeit an die Sünde frei ist, die sakramentale Beichte, der Empfang der Eucharistie sowie das Gebet für die Anliegen des Heiligen Vaters.

Laut Can. 992 des Codex des kanonischen Rechts und Nr. 1472 des Katechismus der Katholischen Kirche ist der Ablass der "Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereitet ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet."