Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral

Niemand ist in seinem Leiden allein

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 269 klicks

Am Montag fand die Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral im Vatikan statt. Papst Franziskus, der an der Versammlung teilnahm, sagte zu den Anwesenden, man erkenne an der Betreuung und der Förderung des Lebens, wie immer es auch sei, den Wert und die Würde jedes einzelnen Lebens, von der Empfängnis bis zum Tod. Er sagte:

„Es stimmt tatsächlich, dass niemand in seinem Leiden allein ist, denn Gott umarmt mit seiner barmherzigen Liebe für die Menschen und die Welt jeden, auch in den unmenschlichsten Situationen, denn das Bild des Schöpfers ist in jedem Menschen präsent. So war es auch für Jesus in der Passion. In ihm wird jeder menschliche Schmerz, jede Angst, jedes Leiden in Liebe aufgenommen, nur aus dem Willen heraus, uns nah zu sein, mit uns zu sein.“

Anschließend nahm der Papst Bezug auf die Worte von Johannes Paul II., der in seinem Apostolischen Brief Salvifici Doloris betont, man müsse „Gutes tun im Leiden und Gutes tun dem Leidenden.“ Der Papst sagte, das habe Johannes Paul II. selbst vorgelebt. So öffne die Erfahrung des geschwisterlichen Teilens mit den Leidenden die Seele für die wahre Schönheit des menschlichen Lebens.

Abschließend appellierte er an die Anwesenden, sich in den Armen, den Leidenden, den Kindern, den Menschen mit Behinderung und in den Alten immer den leidenden Leib Christi vor Augen zu halten.