Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren: die Liturgie

Eine Filmserie über die Liturgie

Rom, (ZENIT.org) | 883 klicks

Die Stiftung „E.U.K. Mamie“, eine Initiative des „Heims der Mutter“, möchte, in Zusammenarbeit mit der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, an die Zentralität der Liturgie und der Eucharistie im Leben der Kirche und in der Neuevangelisierung erinnern. Deshalb hat sie eine Serie von Kurzfilmen über die Liturgie entworfen, mit dem Titel „Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren“. Der erste Teil ist jetzt erschienen. Die Liturgiefeier, das erhabenste Gebet, das die Kirche, mit Christus an der Spitze, Gottvater darbietet, wird in dieser Filmserie detailliert dargestellt, mit dem Ziel, dem Zuschauer die Größe und Herrlichkeit des Unsichtbaren ins Bewusstsein zu rufen, das im Sichtbaren der Liturgie verborgen ist.

Unter anderem zeigt der Film einen Beitrag von Kardinal Antonio Cañizares, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. „Die Liturgie ist vor allem ein Werk Gottes, das sich durch die Kirche verwirklicht, durch gemeinsame Zeichen und Worte“, heißt es in diesem Beitrag. Kardinal Francis Arinze, emeritierter Präfekt derselben Kongregation, hat mit folgender Äußerung ebenfalls zum Film beigetragen: „Unser irdischer Gottesdienst ist eine Vorbereitung auf den ewigen Lobgesang für Gott im Himmel, der nie enden wird.“

„Ohne Liturgie gibt es keine Neuevangelisierung“, erklärte Kardinal Antonio Cañizares kürzlich auf der Synode über die Neuevangelisierung. Die Kurzfilmserie der Stiftung „E.U.K. Mamie“ möchte ein Beitrag zur Neuevangelisierung sein, da sie ein Anreiz zur Vertiefung jenes Mysteriums ist, das sich in der Liturgie konkretisiert, und daher die Gläubigen anregen möchte, diesen Schatz kennenzulernen und weiter zu vermitteln. „Wahrhaft groß ist das Mysterium, das sich in der Liturgie verwirklicht. Durch sie öffnet sich auf der Erde ein Stückchen Himmel“ (seliger Johannes Paul II.).

Die erste DVD der Serie, mit dem Titel „Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren – die Liturgie“, ist auf http://www.eukmamie.org/it/televisione/programmi/1216-la-liturgia zu finden, wo man einen kurzen Clip sehen kann. Der Film dauert 30 Minuten und ist in fünf Sprachen verfügbar: Spanisch, Englisch, Italienisch, Deutsch, Französisch. Eine chinesische Version ist in Vorbereitung. Im Laufe dieses Jahrs des Glaubens werden auch die drei Folgekapitel erscheinen: „Die Anbetung“, „Die Messe – erster Teil“ und „Die Messe – zweiter Teil“.

Stiftung E.U.K. Mamie

Heim der Mutter. [aw]