"Vorfahrt für den Nikolaus" - Sag' "Ja" zum Schokoladen-Nikolaus

Eine Aktion des BDKJ im Bistum Trier

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 226 klicks

Schokoladen-Weihnachtsmänner finden sich seit geraumer Zeit in allen Größen, Geschmackssorten und Preisgruppen in allen Supermärkten und Fachgeschäften. Doch was haben Weihnachtsmann und Konsumwahn noch mit der eigentlichen Bedeutung des Weihnachtsfests und der Figur des heiligen Nikolaus gemeinsam?

Anja Peters, Vorsitzende des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier erklärt: „Wir wollen den Nikolaus nicht nur als Figur, sondern auch sein Wirken noch mal in den Vordergrund rücken.“ Deshalb rief der BDKJ die Aktion „Vorfahrt für den Nikolaus“ ins Leben. In der Vorweihnachtszeit bietet der BDKJ im Bistum Trier einen Schokoladen-Nikolaus zum Verkauf an, der entsprechend der ikonographischen Tradition als Bischof dargestellt und mit Bischofsstab und Mitra ausgestattet ist. Der Schokoladen-Nikolaus trägt außerdem ein Fairtrade-Siegel, mit dem garantiert wird, dass die Produktion menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen unterliegt und die Kakaobauern eine angemessene Bezahlung für ihre Ware erhalten.

Die Aktion „Vorfahrt für den Nikolaus“ ist an das Projekt „Kritischer Konsum“ angeschlossen. Die Figur des Heiligen Nikolaus eigne sich besonders, da der Heilige sich vor allem für Kinder und Arme eingesetzt habe, so Peters. Mit dem Projekt „Kritischer Konsum“ sollen die Menschen auf ihr Konsumverhalten und soziale Probleme aufmerksam gemacht werden.

Entstanden ist die Aktion „Vorfahrt für den Nikolaus“ aus der Initiative „Achtung, weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V., die 2002 ins Leben gerufen wurde. Zweck der Initiative ist es, der populären Kunstfigur des Weihnachtsmanns die Figur des heiligen Nikolaus entgegenzustellen. Die Idee griff der BDKJ Speyer auf, und seit 2011 besteht eine Zusammenarbeit mit dem BDKJ Trier im Projekt „Vorfahrt für den Nikolaus – der BDKJ fairändert den Advent“.