Wachsender Trend zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung in Fatima

Rund 200.000 Beichten jährlich im portugiesischen Wallfahrtsort

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FATIMA/PORTUGAL, 6. März 2008 (ZENIT.org).- Die Zahl der Pilger, die das Sakrament der Versöhnung in Fatima, dem portugiesischen Wallfahrtsort der Marienerscheinungen vor den drei Hirtenkindern, empfangen haben, ist deutlich gestiegen.

Im Jahr 2007 suchten 199.333 Gläubige in der Beichte im Marienwallfahrtsort nach Umkehr und Vergebung, also knapp 10.000 Personen mehr als 2006.

P. Clemente Dotti, der für die Pastoral vor Ort zuständig ist, sieht darin einen Beweis für die Strahlkraft der Muttergottes an diesem Ort. „Wie konnten wahrhaftig beobachten, wie die Mutter ihre Kinder darin bestärkt hat, der göttlichen Barmherzigkeit im Sakrament der Versöhnung zu begegnen", erklärte Dotti gegenüber der portugiesischen Nachrichtenagentur Ecclesia.

Rund 20 Prozent der Pilger, die vom Angebot der 190 Beichtväter Gebrauch machten, kamen aus dem Ausland. Auch bei ihnen sei die Zahl der Beichten steigend und um 1.049 Beichten auf insgesamt 34.653 angewachsen.

Diesen neuen Trend zur Beichte im portugiesischen Wallfahrtsort begleiteten, so Pfr. Dotti, Priester aus vielen verschiedenen Ländern, darunter Brasilien, Angola und Mozambique (was den den portugiesischen Sprachraum angeht), aber auch aus Malta, Italien und Spanien.