„Was haben Sie heute schon für Ihre Ehe getan?“ Neue Kampagne der US-Bischöfe

Initiative zur Förderung von Ehe und Familie

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DENVER, 28. Juni 2007 (ZENIT.org).- „Was haben sie heute schon für ihre Ehe getan?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt einer neuen Kampagne, die die US-amerikanischen Bischöfe zur Förderung von Ehe und Familie ins Leben gerufen haben.



Die Initiative wurde am Mittwoch von Erzbischof Charles Chaput aus Denver der Öffentlichkeit vorgestellt. Sheila Garcia, Stellvertretende Vorsitzende der bischöflichen Kommission für Ehe und Familie, erklärte gegenüber ZENIT, dass sich die bereits angelaufene Kampagne auf Themen wie Konfliktauflösung, Befähigung zur Kommunikation und zu sexueller Intimität konzentrierte. Die Initiative helfe den Leuten, „einen Blick auf ihre eigene Ehe zu werfen, und sie gibt ihnen ein wenig Unterstützung mit auf den Weg“.

Spots in Radio, Fernsehen und anderen Medien in Ballungszentren wie Washington, New York oder Los Angeles sollen nach dem Willen der US-Bischöfe in erster Linie eine praktische Hilfestellung bieten: Ehepartner werden auftreten und darlegen, was sie tun, damit ihr Eheleben lebendig bleibt.

„Das wird dann auf der Webseite bekannt gegeben und näher ausgeführt“, kommentierte Sheila Garcia gegenüber ZENIT. „Es können Geschichten sein, die von relativ unbedeutenden Dingen handeln wie vom Einsammeln schmutziger Socken, oder von so liebenswerten Dingen wie von einem E-Mail, das dem anderen offenbart, wie sehr man ihn liebt. Solche Botschaften werden den Bedürfnissen der Leute am besten gerecht, da sie von real existierenden Personen kommen, die aus der Kraft des Sakraments der Ehe heraus leben.“

Garcia wies außerdem darauf hin, dass ein Forschungsprojekt über katholische Paare in Auftrag gegeben worden sei. Die Ergebnisse sollten im Oktober vorliegen. „Diese Unterlagen können dann für die Ehe- und Familienpastoral in den Diözesen herangezogen werden.“

Der Erzbischof von Boston, Sean O'Malley, gehört zu den großen Förderern der Kampagne. Er bekräftigte:„Auf nationaler und lokaler Ebene hat die Kirche auf die vielen Herausforderungen reagiert, mit denen sie durch verheiratete Paare konfrontiert ist. Mit Herz und Verstand werden wir die Berufung zur Ehe als zentrales Anliegen unserer katholischen Erfahrung unterstützen.“