Webseite des "Istituto per le Opere di Religione" (IOR) online

Umfassende Information, Transparenz und eine Kommunikationsplattform schaffen

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 1112 klicks

Seit Mittwoch ist die Webseite des „Istituto per le Opere di Religione“ (IOR), gemeinhin als Vatikanbank bekannt, online: http://www.ior.va.

Die neue Webseite steht dem Besucher in italienischer und englischer Sprache zur Verfügung. Unter den entsprechenden Rubriken informiert die Vatikanbank über ihre Geschichte, Aktivitäten, Dienstleistungen und ihre Struktur. Auch Statut und Bilanz sind abrufbar. Damit ist ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Reform und Transparenz vollbracht. Mit der Webseite sollen die Öffentlichkeit und die Medien umfassend informiert und eine Kommunikationsplattform geschaffen werden.

Ernst von Freyberg, Präsident des Aufsichtsrats und Generaldirektor ad interim des IOR, erklärt auf der Webseite: „Das IOR befindet sich in einem Prozess umfassender Reformen, die zur strengsten Befolgung der üblichen Standards auf dem Sektor führen sollen. … Seit dem Beginn der Reform verfolgen wir eine Politik der ‚Nulltolleranz‘ gegenüber jedweder Verletzung der Gesetze, Normen und Regelungen. … Unsere Aufgabe besteht darin, der Weltkirche zu dienen, indem wir den Heiligen Stuhl, die religiösen Kongregationen und alle katholischen Institutionen bei ihrer Wohltätigkeitsarbeit und der Evangelisierung unterstützen.“

Gegenüber Radio Vatikan äußerte er in einem Interview am 31. Juli 2013: „Wir haben im Mai dieses Jahres gesagt, dass wir uns in den nächsten Monaten vor allem darauf konzentrieren werden, den Moneyval Prozess, das heißt die Erfüllung aller die Geldwäsche betreffenden Regeln, erfolgreich abzuschließen, und darauf, Transparenz zu schaffen. … Unsere Aufgabe ist es, das IOR so zu führen, dass es alle internationalen Regeln erfüllt, dass es ein sauberes Institut ist, dass es ein dienendes Institut ist und dem Papst damit die Option zu verschaffen, für die Zukunft zu entscheiden, welches die richtige Form des IOR sein wird. Ich lade alle Interessierten ein, sich unter www.ior.va über uns zu informieren.“