Weihe des designierten Bischofs von Chur am 8. September in Einsiedeln

Msgr. Vitus Huonder: „Wir müssen die Menschen darauf aufmerksam machen, dass es ohne Gott nicht geht“

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CHUR, 12. Juli 2007 (ZENIT.org).- Wie das Bistum Chur berichtete, wird die Weihe von Msgr. Vitus Huonder zum Bischof von Chur am 8. September (Fest Mariä Geburt) erfolgen.



Der Weihegottesdienst (Beginn 9.30 Uhr) wird in der Klosterkirche des Marienwallfahrtsorts Einsiedeln stattfinden, da die Renovierungsarbeiten in der Kathedrale von Chur noch im Gange sind.

Seine Hauptanliegen fasste der designierte Bischof in einem Interview mit dem Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich zusammen.

„Meine persönliches Anliegen heißt ganz einfach: Wir müssen dort beginnen, wo Jesus begonnen hat. Jesus hat die Menschen seiner Zeit zur Umkehr aufgerufen. Diesen Ruf müssen wir auch in der heutigen Zeit ernst nehmen und uns wieder viel stärker auf Gott konzentrieren, denn der Glaube hat in den letzten Jahren stark nachgelassen.

Wir müssen die Menschen darauf aufmerksam machen, dass es ohne Gott nicht geht. Durch die Umkehr kann die Zuwendung Gottes neu entdeckt werden, vor allem im Gebet. Da entdecken wir unser Reservoir und etwas Neues entsteht: Wir werden offen für die Gnadengaben Gottes, konkret die Sakramente. Und als viertes Anliegen die Brüderlichkeit, oder Geschwisterlichkeit, die gelebte Liebe unter den Christen.

In vier Stichworte zusammengefasst lauten meine Anliegen: Umkehr, Gebet, Gnade und christliche Liebe.“