Weihnachten einsam? Nicht mit "Die dargebotene Hand 143"

Sorgentelefon in der Schweiz rund um die Uhr für Hilfesuchende

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 286 klicks

Weihnachten bedeutet für viele Menschen, im Familienkreis oder mit Freunden das Weihnachtsfest zu begehen und gemeinsam einen Abend in Freude und Geborgenheit zu verbringen. Schon in der Adventszeit ist die Vorfreude darauf groß. Doch das Glück ist nicht allen beschert; viele sind am Weihnachtsfest allein und fühlen sich einsam. Gerade an Festtagen wie Weihnachten, wenn andere Menschen gesellig beieinander sind, empfinden alleinstehende Menschen ihre Einsamkeit und Traurigkeit noch stärker.

Die dargebotene Hand 143“  kümmert sich deshalb in der Adventszeit und an Weihnachten besonders um all diejenigen, denen einen Gesprächspartner fehlt. Thomas Feldmann, ein Mitarbeiter des Sorgentelefons, erklärte gegenüber 20min: „In der Weihnachtszeit spüren mehr Menschen als sonst ihre Einsamkeit. Gründe können sein, dass schmerzhafte Kindheitserinnerungen aufkommen, Geld fehlt, um sich Schönes leisten zu können, oder dass sich Menschen ohne soziales Umfeld abgeschnitten fühlen.“

Insgesamt 600 gut ausgebildete Volontäre stehen tagtäglich in den drei Schweizer Landessprachen den Anrufern des Sorgentelefons mit Rat und Tat zur Verfügung. Beim „Tel 143“ kann jeder anrufen und von seinen kleinen Problemen des Alltags bis hin zu schweren Krisen erzählen und Gehör finden. Die Telefonate werden anonym geführt. Außer telefonisch sind die Volontäre auch per Mail und Chat erreichbar. Die Hilfesuchenden werden, wenn erforderlich, auf eigene Hilfsprogramme von „Tel 143“, das in zwölf regionalen Verbänden aktiv ist, aufmerksam gemacht.

Wer den Weihnachtsabend nicht alleine zu Hause verbringen möchte, kann sich diversen öffentlichen Weihnachtsfeiern der katholischen Kirche anschließen. Thomas Feldmann rät allen Menschen, die sich einsam fühlen: „Rausgehen und Leute treffen, auch wenn das schwer fallen kann.“ ... Und häufiger als man glaubt, wird man positiv überrascht.