Weil jeder fehlt, der nicht geboren wird

Start der neuen 1000plus Kampagne „Lebenspotentiale“

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HEIDELBERG, 16. September 2011 (ZENIT.org). – Die Hilfsorganisation für Frauen in Not 1000plus gibt folgende Pressemitteilung heraus:

Im zweiten Quartal 2011 wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge 26.591 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Demnach werden sich wohl auch in diesem Jahr wieder über 100.000 Frauen für eine Abtreibung entscheiden, weil sie keine andere Alternative sehen.

Niemand weiß, was aus ihren Kindern geworden wäre. Genau darüber aber hat sich das Team von 1000plus Gedanken gemacht.

Mit der neuen Wort-Bild-Kampagne wollen die Partner des Gemeinschaftsprojekts 1000plus deutlich machen, dass niemand verloren gehen darf, dass jeder fehlt, der nicht geboren wird und dass jedes Baby eine Zukunft hat.

„Jeder Mensch ist einmalig und wertvoll – ob gescheit oder nicht, ob gesund oder krank, ob jung oder alt! Wir können auf keinen einzigen verzichten. Jedes Kind ist ein Geschenk und Kinder sind unsere Zukunft“, sagt Johanna Gräfin von Westphalen, Schirmherrin des Projekts und Vorsitzende der Stiftung Ja zum Leben.

Die 18 ausgewählten Kampagnenmotive sollen verdeutlichen: Jedes Menschenleben bedeutet unendliche Möglichkeiten und unbegrenztes schöpferisches Potential. Jeder Mensch bereichert das Leben anderer und jeder hinterlässt bleibende Spuren.

1000plus: Hilfe statt Abtreibung

Die einzelne Schwangere, ihr Leben und der Konflikt, indem sie sich befindet, stehen im Zentrum der Arbeit von 1000plus. Pro Femina e.V., Initiator und Träger von 1000plus, setzt sich mit seinen beiden Projektpartnern, der Stiftung Ja zum Leben und Die BIRKE e.V., für mehr individuelle Beratung und konkrete Hilfe ein.

Keine Frau wünscht sich einen Schwangerschaftskonflikt oder eine Abtreibung.

Die überwältigende Mehrheit der Frauen im Schwangerschaftskonflikt entscheidet sich deshalb nach echter Beratung und konkreter Hilfe für ein Leben mit ihrem Baby. Die Projektpartner von 1000plus leisten diese Hilfe jeden Tag: Das Onlineberatungsteam und die Beratungsstelle in Heidelberg stehen mit vielen hundert Schwangeren im Jahr aus ganz Deutschland in Kontakt - schriftlich, telefonisch und persönlich.

„Angesichts der jetzt wieder veröffentlichten Zahlen wird klar: Abtreibung ist ein verstecktes und tabuisiertes Massenphänomen. Wir verspielen unsere Zukunft, wenn wir die ungewollt schwangeren Frauen in unserem Land im Stich lassen“, so Projektleiter und Vorsitzender von Pro Femina e.V. Kristijan Aufiero.

Ziel des Projekts 1000plus ist es, die Beratungsarbeit bundesweit auszubauen, um jährlich1000 und mehr Schwangeren im Konflikt eine Perspektive für ein Leben mit Kind zu bieten.

Die Kampagnenmotive stehen ab sofort zur Bestellung bzw. als Download auf unserer Homepage bereit.

Anfang Oktober werden in ausgewählten Online- und Printmedien Anzeigen der neuen Kampagne „Lebenspotentiale“ geschaltet. Außerdem kann sich jeder an der Kampagne beteiligen: Poster aufhängen, Postkarten verschenken,  Banner in E-Mails und auf Homepages einbinden.