Weißrusslands Präsident Lukaschenko zu Besuch im Vatikan

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ROM, 27. April 2009 (ZENIT.org).- Die Beziehung zwischen Glaube und Vernunft sowie der interkonfessionelle und interkulturelle Dialog standen im Mittelpunkt der Unterredung, die Papst Benedikt XVI. und der weißrussische Staatspräsident Alexander Lukaschenko heute Vormittag im Vatikan hatten.



Nach dem Empfang beim Heiligen Vater traf Lukaschenko gemeinsam mit seinem Außenminister Sergei Martinov mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB und dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, Erzbischof Dominique Mamberti, zusammen.

Nach Angaben des Vatikans wurden neben dem Thema Glaube-Vernunft auch internationale Fragen erörtert, „die mit der Förderung des Friedens und des wahren Forschritts der Menschheit“ in Beziehung stehen. Angesprochen wurden außerdem verschiedene Punkte, die mit „gewissen inneren Problemen“ Weißrusslands und der Ortskirche zu tun haben. Diesbezüglich seien Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit beider Seiten in Betracht gezogen worden.

Das letzte Gesprächsthema bei den Unterredungen im Vatikan war das „friedliche Nebeneinader“, das die Beziehungen zwischen den katholischen und orthodoxen Gemeinden sowie mit anderen religiösen Konfessionen in Weißrussland auszeichne.