Welche „Lebensform“ für das Volk Gottes?

Diskussion an der Päpstlichen Lateran Universität

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ROM, 4.Oktober 2011 (ZENIT.org).- „Welche ‚Lebensform' für das Volk Gottes?“ ist die Frage in diesen Tagen an der Päpstlichen Lateran-Universität. Der Lehrstuhl für Theologie des Volkes Gottes organisiert von Montag, dem 3. Oktober, bis 6. Oktober vier Studientage zur Behandlung dieses Themas.

Die Initiative, so erklären die Organisatoren, „beabsichtigt, eine theologische Vision des Ganzen zu einem bestimmten Thema anzubieten, ausgehend von einer Analyse des Begriffs „Volk“ und den verschiedenen Formen des gesellschaftlichen Lebens, durch die Bemühungen von Menschen, die ihr Leben nach dem Willen Gottes gestalten möchten.“

„Es soll über die Bedeutung des Ausdrucks „Volk Gottes“ kritisch reflektiert werden, der heute so dringend wie ein kategorischer Imperativ für unser Glaubenszeugnis ist“, erklärte der Rektor der Lateran Universität Bischof Enrico dal Covolo.

Der Lehrstuhl für die Theologie des Volkes Gottes war im Jahr 2008 an der Päpstlichen Lateran-Universität auf Initiative der katholischen integrierten Gemeinde errichtet worden. Sie treibt auf universitärer Ebene die Arbeit der „Akademie für die Theologie des Volkes Gottes" voran, die 2003 auf Bestreben des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger begonnen hatte

In den ersten drei Jahren seiner Arbeit bot der Lehrstuhl Semestervorlesungen und Seminare zu Themen wie die Unterscheidung zwischen der jüdisch-christlichen Offenbarung und der Religionen, die Theologie des Volkes Gottes, der Ekklesiologie, sowie die Lehre und Praxis der Sakramente.

Weitere Informationen finden sich hier.

[ZENIT-Übersetzung aus dem Italienischen]