Welche Rolle spielt der Glaube im Heilungsgeschehen?

21. Welttag der Kranken in Deutschland mit Erzbischof Dr. Zygmunt Zimowski als Sonderbeauftragtem

Rom, (ZENIT.org) Jan Bentz | 894 klicks

Zum 21. Welttag der Kranken am 11. Februar 2013 wird als päpstlicher Sonderbeauftragter aus dem Vatikan der Präsident des Päpstlichen Rats für die Pastoral im Krankendienst, Erzbischof Dr. Zygmunt Zimowski, nach Deutschland kommen, wo er unter anderem am 10. Februar auch eine hl. Messe im Münchener Klinikum Schwabing zelebrieren wird. Die zentralen Feierlichkeiten des diesjährigen Welttags finden in Deutschland statt. Der liturgischen Hauptfeier wird der Ratspräsident am 11. Februar in der Stiftskirche in Altötting vorstehen.

In Eichstätt wird vom 7. bis 8. Februar eine Internationale Tagung zu dem Thema „Dem Gutes tun, der leidet“ an der Katholischen Universität stattfinden. Das Treffen wird sich damit beschäftigen, wie angesichts von Krankheit und Leid die interdisziplinäre Aufgabe des Heilens und Helfens gelingen kann, welche Bedeutung der Glaube im Heilungsgeschehen hat und inwieweit die Krankenfürsorge ökonomisch und organisatorisch zu bewältigen ist.

Neben der liturgischen Hauptfeier in Altötting mit Kardinal Zimowski wird der Münchener Kardinal Erzbischof Reinhard Marx am 9. Februar eine Eucharistiefeier in der Jesuitenkirche St. Michael in München zelebrieren.

Bischof Wilhelm Schraml wird am 10. Februar in Altötting eine Marianische Vesper in der Stiftskirche mit anschließender Lichterprozession leiten.

Der Welttag der Kranken wurde 1993 anlässlich des Gedenkens an alle von Krankheiten heimgesuchten Menschen von Papst Johannes Paul II. eingeführt. Er wird jährlich am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, begangen. Neben einem Gottesdienst im Petersdom werden jeweils zentrale Veranstaltungen in einem anderen Land stattfinden.

Papst Benedikt XVI. hatte diesen bevorstehenden Welttag mit folgenden Worten Unserer lieben Frau von Altötting anvertraut: „Ich vertraue diesen 21. Welttag der Kranken der Fürsprache Unserer Lieben Frau von Altötting an, dass sie die leidende Menschheit auf ihrer Suche nach Trost und fester Hoffnung stets begleite und allen helfen, die am Apostolat der Barmherzigkeit beteiligt sind, ihren von Krankheit und Leiden geprüften Brüdern und Schwestern barmherzige Samariter zu werden.“

In seiner Botschaft [ZENIT berichtete] ermutigte der Heilige Vater alle Leidenden:

„Mögen die Vertrauen erweckenden Worte der Väter des Zweiten Vatikanischen Konzils euch alle erreichen: ‚Ihr seid weder verlassen, noch nutzlos: Ihr seid von Christus berufen, ihr seid das Bild, das seine Gestalt durchscheinen lässt‘ (Botschaft an die Armen, Kranken und Leidenden).