Weltgebetstag für den Frieden in Kolumbien

Am 13. Mai, dem Fest der Erscheinungen der Jungfrau Maria in Fatima

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BOGOTA, 14. April 2008 (ZENIT.org).- Um Frieden und  Befreiung aller Entführten in Kolumbien wird am kommenden 13. Mai weltweit gebetet werden. Ziel dieses „Weltgebetstages für den Frieden in Kolumbien" ist das Ende von Entführung und Gewaltanwendung im südamerikanischen Land.

Am Fest der Jungfrau von Fatima (Portugal) sind die Christen eingeladen, sich durch das Rosenkranzgebet, den Gottesdienst und jede andere geeignete Gebetsform mit diesem Anliegen zu verbinden.

„Märsche und Demonstrationen sind gut", erklärte P. Fernando Cuenca gegenüber ZENIT. „Aber die Leute merken: Beten ist viel wirksamer! Im Letzten ist das Gebet der einzige Weg, wie dieser Konflikt, der unser Land ausblutet, gelöst werden kann", fügt der Verantwortliche für die Gebetsinitiative hinzu. „Der Friede ist eine Gabe Gottes, und wenn wir uns im Gebet miteinander verbinden, wird Gott uns Kolumbianern dieses große Geschenk machen."

Der Oblate der Jungfrau Maria verwies auf die Tatsache, dass durch das Rosenkranzgebet des Präsidenten Uribe, der mit seinem Kabinett betete, der Ausbruch des Krieges zwischen Venezuela und Ecuador verhindert worden sei. Genaus möge „Gott dieses Geschenk des Friedens nun auch Kolumbien gewähren".

Getreu dem Geheimnissen, das die Jungfrau von Fatima den Sehern einst anvertraute, sind Gebet und Opfer, ganz besonders aber das Rosenkranzgebet, der Weg zur Erhaltung des Friedens. Deshalb möchten die Träger der Initiative einladen, sich um 12.00 Uhr beim Angelusgebet mit diesem Gebet des Nein zu Gewalt, Entführung und Drogenhandel zu solidarisieren und ein Ja zu sagen zu Frieden und zur Wahrung der Würde der Person.