Weltgebetstag um geistliche Berufungen: Benedikt XVI. weiht 22 Diakone zu Priestern

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ROM, 27. April 2007 (ZENIT.org).- Am kommenden Sonntag, an dem die Kirche den 44. Weltgebetstag um geistliche Berufe begeht, wird Benedikt XVI. im Petersdom 22 Diakonen das Sakrament der Priesterweihe spenden.



Die Priesteramtsanwärter haben sich in den römischen Priesterseminaren „Redemptoris Mater“, „Romano Maggiore“ und „Madonna del Divino Amore“, im Almo Collegio Capranica der indonesischen Diözese Bani sowie bei der Kongregation der Legionäre Christi auf ihr Hirtenamt vorbereitet.

Am Samstagabend wird Kardinal Camillo Ruini, Vikar des Papstes für Rom, in der Lateranbasilika einer Gebetsvigil um Berufungen zum Priestertum und Ordensleben vorstehen. Die liturgische Feier besteht aus einem Vespergottesdienst und der Anbetung des allerheiligsten Sakrament des Altares.

Die 22 Diakone werden an der Vigil ebenso teilnehmen wie 120 Ordensangehörige, die in diesem Jahr ihre ewigen Gelübde ablegen werden.

In seiner Botschaft zum Weltgebetstag ermuntert der Papst zu einer Berufungspastoral, „die aufmerksam ist gegenüber dem Geheimnis der Kirche als Gemeinschaft. Denn wer in einer einmütigen, mitverantwortlichen, Sorge tragenden kirchlichen Gemeinschaft lebt, lernt gewiss leichter, den Ruf des Herrn zu erkennen.“

In diesem Sinn sei auf eine „ständige ‚Erziehung‘ zum Hören auf die Stimme Gottes“ zu achten – „nach dem Vorbild Elis, der dem jungen Samuel half, das zu verstehen, worum Gott ihn bat, und es bereitwillig in die Tat umzusetzen.“