Weltjugendtag 2008: Australische Regierung erleichtert Einreisebestimmungen

Vergabe von kostenlosen Visa

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SYDNEY, 4. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Die australische Regierung hat mit Blick auf den nächsten internationalen Weltjugendtag 2008 (WYD2008) die Einreisebestimmungen gelockert.



Der Weltjugendtag, an dem auch Papst Benedikt XVI. teilnehmen wird, findet unter dem Motto „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8), vom 15. bis zum 20. Juli in der australischen Metropole Sydney statt. Dem Leitgedanken der „freudigen Begegnung des Glaubens“, wie sich Papst Benedikt XVI. am 4. Juli ausdrückte (vgl. Aufruf zur geistigen Vorbereitung), widmete der Heilige Vater den „Entwurf einer Meditation“. Sie soll die jungen Menschen dazu anregen, den Glauben an den Heiligen Geist zu vertiefen und zu überprüfen (vgl. Botschaft Benedikts XVI. zum 23. Weltjugendtag).

Da im Sommer 2008 der Weltjugendtag zum ersten Mal in Australien stattfinden wird – vom 9. bis zum 13. Juli wird das Treffen der Weltjugend mit den so genannten „Tagen der Begegnung“ eingeläutet –, bekommen nun Tausende von Pilgern die Möglichkeit, ein kostenloses Visum zu beantragen. Es gewährt einen Aufenthalt von drei Monaten.

Das Regierungsabkommen („Memorandum of Understanding“), das zwischen dem Vorsitzenden des Vorbereitungskomitees des Weltjugendtages, Kardinal George Pell, und der stellvertretenden Ministerin für Immigration und Einbürgerung, Teresa Gambarro, unterzeichnet wurde, ist ein weiteres positives Signal, mit dem die australische Regierung auf den Weltjugendtag reagiert.

Die Organisatoren rechnen mit der Teilnahme von mehr als 150.000 Jugendlichen und jung Gebliebenen aus aller Welt.