Weltjugendtag: die missionarische Woche beginnt

Alle 276 Kirchenbezirke Brasiliens nehmen teil

Rom, (ZENIT.org) | 280 klicks

Gestern, am 16.Juli begann offiziell die missionarische Woche, die am 20. Juli endet. Es ist ein Ereignis, das dem Weltjugendtag vorangeht. Die Tage, die dem Weltjugendtag vorangehen, wurden bisher „Diözesetag“ oder „Vor-Tag“ genannt. Es handelt sich dabei um die Möglichkeit für die aus allen Teilen der Welt nach Brasilien kommenden jungen Menschen, in Kontakt mit den Gemeinden vor Ort treten zu können.

Der Päpstliche Rat für Laien hat die Anfrage Brasiliens unter der Bedingung angenommen, dass die Initiative „Missionarische Woche“ benannt wird. Die Gründe dafür liegen am „Dokument von Aparecida“ und der kirchlichen Realität, dass die „Kirche sich in einem andauernden Zustand der Mission befindet.“ Die Anfrage war nicht zuletzt wegen des Themas des Weltjugendtages gestellt worden: „Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.“ (Mt 28,19). Die missionarische Woche bezieht alle Kirchenbezirke Brasiliens mit ein. Allein in Sao Paolo werden 10.000 Jugendliche erwartet, so Kardinal Odilo Pedro Scherer, Bischof der Metropole.

„Aufgrund organisatorischer Probleme können nicht alle Diözesen Jugendliche aufnehmen. Trotzdem nehmen sie an der missionarischen Woche mit den Jugendlichen vor Ort teil“, erklärte Pater Marcelo Gualberto, einer der Organisatoren der missionarischen Woche, im vergangenen Jahr gegenüber ZENIT.

Der Verlag der CNBB veröffentlichte im Jahr 2012 ein Handbuch zur missionarischen Woche mit dem Vorschlag „verschiedener Aktivitäten, die am Vormittag, Nachmittag und Abend je nach den Möglichkeiten vor Ort stattfinden“. Für den ersten Tag der missionarischen Woche ist hier der Vorschlag zu lesen, eine Messe zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria des Berges Carmelo zu feiern, deren Fest an diesem Tag gefeiert werde und so den jugendlichen Besuchern näher gebracht werden könne.

In dem Handbuch steht weiterhin: „Dieser Moment ist dafür gedacht, dass die Gemeinden die Jugendlichen kennen lernen können, die in der missionarischen Woche auf Mission sein werden, ob aus anderen Ländern oder aus Brasilien.“