Weltkongress der Barmherzigkeit im Vatikan 2008: Online-Anmeldungen sind möglich

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ROM, 6. November 2007 (ZENIT.org).- Der erste Apostolische Weltkongress der Barmherzigkeit wird von einer ökumenischen und interreligiösen Grundmelodie getragen sein. Das hat P. Patrice Chocholski angekündigt. Ab sofort kann man sich zur internationalen Begegnung anmelden, die in der Woche nach Ostern (2. - 6. April 2008) in Rom stattfinden wird (vgl. http://www.worldapostoliccongressonmercy.org).



Es war der Wunsch der Veranstalter, dass die Zusammenkunft mit dem dritten Todestag von Johannes Paul II. zusammenfällt. Die Erinnerung an sein Vermächtnis im Hinblick auf die Göttliche Barmherzigkeit soll ein neues Bewusstsein für dieses Geheimnis vermitteln.

„Der Tod von Papst Johannes Paul II. am Vorabend des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit hinterließ der Kirche eine starke Ermutigung, seine prophetische Bedeutung zu betrachten“, heißt es in der Einladung zum Kongress, die P. Chocholski formuliert hat. „Evangelisation mit Barmherzigkeit erschließt den Menschen neue Horizonte, ihren Weg mit Jesus Christus zu beginnen.“ Das Ziel, zu dem man sich aufmacht, seien „die offenen Arme des Barmherzigen Vaters“.

Der erste Weltkongress dieser Art wird in der Audienzhalle Pauls VI. im Vatikan abgehalten. Am ersten Tag will man zum Auftakt das Thema „Die prophetische Intuition Papst Johannes Pauls II. in Bezug auf das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit“ behandeln. Danach soll die Barmherzigkeit in das Mysterium, die Gemeinschaft und die Mission der Kirche eingebettet werden.

P. Chocholski erklärte gegenüber ZENIT, dass Plenarsitzungen, Eucharistische Anbetung, Gebetsvigilien, eine Lichterprozession durch die Straßen Roms, Workshops und Runde Tische zu theologischen, pastoralen und biblischen Themen zur Verinnerlichung der Botschaft von der Göttlichen Barmherzigkeit beitragen und zu ihrer Verbreitung animieren sollen.

Die Realität der Barmherzigkeit ist in seinen Augen „sehr wichtig, um neue Brücken zwischen Zivilisationen und Religionen zu bauen“. In dieser Perspektive diene der Kongress der ganzen Kirche, denn schließlich besitze niemand ein Monopol auf die Barmherzigkeit.

Der Kongress steht Bischöfen, Priestern, kirchlichen Mitarbeiter und Laien offen, die das Apostolat der Barmherzigkeit in ihrer Diözese bereits verbreiten oder in Zukunft stärker verbreiten wollen.