Weltkongress der Seelsorger für Roma und Sinti im Zeichen des Papstes

Heute und morgen Treffen in Rom

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 289 klicks

Heute und morgen findet in Rom der Weltkongress der Seelsorge für Roma und Sinti statt. Das Thema des vom Päpstlichen Migrantenrat organisierten Kongresses steht ganz im Zeichen des Papstes und lautet: „Die Kirche und die Zigeuner: Das Evangelium in Randgebieten verkünden“.

Das Begriffspaar Sinti und Roma bezeichnet die seit langem in Mitteleuropa ansässigen Roma und die dazugehörigen zahlreichen Untergruppen. Das Wortpaar soll die Bezeichnung „Zigeuner“ ablösen. Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in Europa. In ihren jeweiligen Heimatländern bilden sie historisch gewachsene Minderheiten, die sich selbst Sinti oder Roma nennen, wobei Sinti die in West- und Mitteleuropa beheimateten Angehörigen der Minderheit, Roma diejenigen ost- und südosteuropäischer Herkunft bezeichnet. Außerhalb des deutschen Sprachraums wird Roma als Name für die gesamte Minderheit verwendet.

Der Weltkongress der Seelsorger für Roma und Sinti wird sich unter anderem in einem Programmpunkt mit der Vorbereitung des 50. Jahrestages des Besuchs von Papst Paul VI. in Pomezia befassen, wo dieser 1965 bei einer Begegnung mit Vertretern der Roma und Sinti dazu aufgerufen hatte, den Dialog mit allen Menschen guten Willens zu führen.