Weltkrankentag

Papst Franziskus: Das Lächeln Gottes in die Welt tragen

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 278 klicks

Die Botschaft von Papst Franziskus zum heutigen Weltkrankentag steht unter dem Titel „Glaube und Liebe: So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben“. Die Kirche sehe in den Kranken eine besondere Anwesenheit des leidenden Christus.

In seinem Text schreibt Papst Franziskus, wer sich großherzig um seinen kranken und gebrechlichen Nächsten kümmere, leiste einen wesentlichen Beitrag für das Kommen des Gottesreichs. Er ruft zu einer liebevollen Pflege von kranken und gebrechlichen Menschen auf, wodurch „die Hoffnung und das Lächeln Gottes in die Gegensätze der Welt“ getragen werde.

Wie üblich wurde der Text vorab veröffentlicht, im Dezember 2013. Den Weltkrankentag begeht die Kirche immer am 11. Februar, dem Fest Unser Lieben Frau von Lourdes, das 1891 von Papst Leo XIII. genehmigt und 1907 von Pius X. auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde. Das vierzehnjährige Hirtenmädchen Bernadette Soubirous hatte am 11. Februar 1858 in einer Felsgrotte bei Lourdes zum ersten Mal die „Dame“, die sich als „die Unbefleckte Empfängnis“ vorstellte, gesehen. Die Erscheinung wiederholte sich bis zum 16. Juli weitere 17 Mal. Dabei lud Maria die Menschen zur Wallfahrt an diesen Ort, zum Gebet und zur Buße ein. Zu der Grotte, in der auch eine Quelle entsprang, sind seither Millionen von Menschen mit ihren physischen Krankheiten und seelischen Nöten gepilgert.