Weltweiter Friede und die Achtung der Frau

Zentrale Inhalte der Papstbotschaft zum Weltfriedenstag 2007

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ROM, 14. Dezember 2006 (ZENIT.org).- Der Friede bliebe eine Illusion, wenn die Würde der Frau nicht vollständig geachtet würde: Das bekräftigt Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2007, die am Dienstag von Kardinal Renato Martino, dem Präsidenten des Päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden, im Vatikan vorgestellt wurde.



Der Weltfriedenstag 2007, der am 1. Januar gefeiert wird, steht unter dem Thema „Der Mensch – Herz des Friedens“. Einer der Kernpunkte der Botschaft, die der Papst aus diesem Anlass verfasst hat, ist die „naturgegebene Gleichheit aller Menschen“.

Der Heilige Vater weist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die oftmals unwürdige „Lage der Frau“ hin, die in das soziale Gleichgewicht „Faktoren der Unbeständigkeit“ hineinbringe. Außerdem beklagt er ausdrücklich die „Ausbeutung von Frauen, die wie Objekte behandelt werden“, sowie andere „Formen mangelnder Achtung vor ihrer Würde“.

In einigen Kulturen herrschten bis heute „anthropologische Vorstellungen, die der Frau eine Stellung zuweisen, die sie in starkem Maße der Willkür des Mannes unterwirft, mit Konsequenzen, die die Würde ihrer Person verletzten und die Inanspruchnahme ihrer grundlegenden Freiheiten beschneiden“.

Man dürfe sich nicht der „Illusion“ hingeben, dass der Friede gesichert wäre, solange nicht auch diese „Formen der Diskriminierung“ überwunden seien, unterstreicht Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag.