"Wenn die Malteser gerufen werden, dann kommen sie und helfen"

Verleihung des Fluthelferordens an 38 ehrenamtliche Fluthelfer

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 208 klicks

Ein Jahr ist seit Flutkatastrophe in Sachsen vergangen. Unzählige Fluthelfer waren seither im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen und die Schäden einzudämmen. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich zeichnete am 26. Juni 2014 in Dresden 38 von 71 ehrenamtlichen Fluthelfern der Malteser mit dem sächsischen Fluthelferorden aus. Tillich lobte die Arbeit der Malteser: „Wenn die Malteser gerufen werden, dann kommen sie und helfen. Darauf verlassen sich die Menschen in ganz Deutschland. In Sachsen waren Sie da, als Sie gebraucht wurden. Hunderte von Ihnen haben bei der Juni-Flut bis zur Erschöpfung gekämpft, um noch Schlimmeres zu verhindern. Sie haben geholfen, gerettet und Mut gemacht. Eine Welle der Solidarität folgte auf die Flutwelle des Wassers. Ihr Einsatz und dieser Zusammenhalt haben mich sehr beeindruckt. Das ist es, was Sachsen auch in Notzeiten zu einer guten Heimat macht. Mit dem Orden wird ihr außergewöhnliches Engagement in diesen Tagen und auch danach gewürdigt. Sie haben sich um das Gemeinwohl von Sachsen verdient gemacht.“ Auch der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, betonte: „Wir durften helfen, konkret, liebevoll und professionell. Dabei setzten sich unsere haupt- und ehrenamtlichen Helfer über Tage hinaus mit Kopf, Herz und Hand ein.“

Rund 300 Haushalten in Sachsen wurde die Hilfe der Malteser zuteil. 650.000 Euro Spenden, Rehabilitationsangebote und das Projekt „Soziale Nachsorge für Hochwasserbetroffene“ sind nur einige Beispiele für die wichtige Präsenz der Malteser in Sachsen.