Wer nicht betet, kennt Gott nicht! Beten mit dem heiligen Philipp Neri

Neue Kleinschrift mit den schönsten Gebeten vom und zum hl. Philipp Neri zum Fest des heiligen Philipp erschienen

Wien, (ZENIT.org) | 620 klicks

„Ohne Gebet wird niemand lange im geistlichen Leben ausharren. Daher müssen wir täglich auf dieses kraftvolle Mittel der Rettung zurückgreifen.“, Mit diesen Worten unterwies einst der hl. Philipp Neri seine geistlichen Kinder. Noch 300 Jahre später riet Johannes Bosco, der Jugendapostel Turins, einem seiner Schützlinge fest auf die Fürsprache des hl. Philipp zu vertrauen, um die Gnade der Beharrlichkeit zu erlangen, indem er sagte: „und dieser Heilige wird Ihnen die Gnade der Ausdauer im Beruf erlangen“.

Einer der bekanntesten Verehrer des hl. Philipp war der ehrwürdige Diener Gottes Papst Pius XII. Bereits als Kind hegte er eine besondere Verehrung zu dem Heiligen. Eugenio Pacelli wurde in unmittelbarer Nachbarschaft des römischen Oratoriums geboren und besuchte das von den Oratorianern geführte Collegio Vallicelliano, das für die geistliche Bildung und den liturgischen Dienst an der Chiesa Nuova errichtet worden war. Als junger Priester unterstützte er die Oratorianerpatres durch regelmäßiges Messelesen und Beichtehören. Noch heute erinnert ein kleines Schild an seinem einstigen Beichtstuhl in der Chiesa Nuova (auf der Evangelienseite) an sein dortiges Wirken. Auch als Papst äußerte er des Öfteren seine große Wertschätzung für das Oratorium.

Anlässlich des 400. Jahrestages der Wiederkehr des Heilig-Geist-Erlebnisses des hl. Philipp in den Katakomben des hl. Sebastian schrieb Papst Pius XII. eigens dem Präpositus des Oratoriums in Rom: „Wir erinnern Uns erneut; es ist ein unverhoffter Trost in der zarten Verehrung zum lieben heiligen Philipp Neri, die Wir seit Unserer Kindheit hegen, an das bevorstehende Datum zu denken, das 400. Jahresfest des einzigartigen Charismas der Liebe, dank dessen der Apostel Roms von Gott mit der sichtbaren Weitung des Herzens beschenkt wurde: Ein neues Wunder, mit dem es der göttlichen Güte gefiel, auf einfühlsame Weise die Heiligkeit ihres Dieners und insbesondere seine stürmische Liebe zum göttlichen Meister Jesus, zu seiner Mutter Maria und zum Heil der Seelen zu besiegeln“.[1]

Diese einzigartige Gottesbegegnung die dem hl. Philipp als neunundzwanzigjährigem Laien zu Pfingsten im Jahr 1544 – es war der Vorabend der Eröffnung des großen Konzils von Trient – widerfuhr, erfüllte ihn sein ganzes Leben lang mit brennender Gottesliebe und einer bestechenden Fröhlichkeit des Herzens.

Wie kaum ein anderer römischer Heiliger wird daher der zweite Apostel Roms bis heute als mächtiger Fürsprecher an seinem Grab in der Chiesa Nuova in Rom angerufen. Und so hilft er nicht nur in den täglichen Sorgen und Nöten, sondern ist vor allem ein großer Lehrmeister des geistlichen Lebens.

Das vorliegende Gebetbüchlein enthält eine kurze Hinführung zum Gebet bei Philipp Neri,Gebete aus dem Gebetsschatz des Heiligen,das älteste Gebet zum hl. Philipp Neri (von C. Baronio),eine Novene zum hl. Philipp Neri (von J.H. Newman),eine Litanei zum hl. Philipp Neri (von J.H. Newman),vier Gebete zum hl. Philipp Neri (von J.H. Newman),und einen Hymnus an den hl. Philipp Neri (von Don Primo Vannutelli).

Buchtipp:
Wer nicht betet, kennt Gott nicht. Beten mit dem heiligen Philipp Neri,
Hrsg. von Markus Dusek und P. Paul Bernhard Wodrazka C.O.,
Dominus Verlag Augsburg 2013. 36 Seiten. DIN lang. Geheftet.
ISBN 978-3-940879-31-8;
Preis: 1,50 €

Das Büchlein (mit kirchlicher Druckerlaubnis) ist für € 1,50 in jeder Buchhandlung und über den Dominus Verlag Augsburg erhältlich!

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FUSSNOTE

[1] Papst Pius XII.: Lettera per il IV centenario della „Pentecoste“ di S. Filippo Neri, 25. Mai 1944.