Wie der dritte Todestag von Papst Johannes Paul II. in Rom begangen wird

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ROM, 1. April 2008 (ZENIT.org).- Aus Anlass des dritten Todestages von Johannes Paul II. organisiert die Diözese Rom verschiedene Initiativen, die dem Gebet und der Erinnerung an die große Gestalt des Papstes viel Raum geben, der für fast 27 Jahre die Geschicke von Kirche und Welt entscheidend mitbestimmt hat.

Am heutigen Vorabend des Sterbetages findet in der Kirche Santa Maria in Trastevere eine Begegnung unter dem Thema „Im Gedenken an Karol“ statt. Das Treffen beginnt um 18.00 Uhr. Anlass ist die Veröffentlichung der italienischen Taschenbuchausgabe von „Ein Leben mit Karol“, das der ehemalige Privatsekretär des Papstes und heutige Erzbischof von Krakau, Kardinal Stanislaw Dziwisz, gemeinsam mit dem italienischen Journalisten Gian Franco Svidercoschi geschrieben hat.

Bei der Buchvorstellung werden auch der Kardinalvikar der Diözese Rom Camillo Ruini, der Gründer der Gemeinschaft „Sant’Egidio“ und Historiker Andrea Riccardi sowie der Postulator des Seligsprechungsprozesses Johannes Pauls II., Msgr. Slawomir Oder, anwesend.

Der polnische Schauspieler Piotr Adamczyk wird einige Abschnitte aus dem Buch lesen, die der Violinist Piotr Marciak musikalisch untermalen wird. Im Laufe des Abends werden zudem Ausschnitte aus jenem noch unveröffentlichten Dokumentarfilm über das Leben des polnischen Papstes gezeigt, der sich an den Texten von Kardinal Stanislaw Dziwisz inspiriert.

Am morgigen Mittwoch, dem 2. April, wird Papst Benedikt XVI. um 10.30 Uhr der heiligen Messe zum Gedenken Johannes Pauls II. auf dem Sagrat der Petersplatzes vorstehen. Diese Eucharistiefeier eröffnet den ersten Weltkongress über die Göttliche Barmherzigkeit, der bis kommenden Sonntag dauern wird.

Um 21.00 Uhr wird unter der Leitung von Kardinal Ruini eine Gruppe von Jugendlichen am Grab von Karol Wojtyla den Rosenkranz beten. Die Meditationen wurden von Kardinal Angelo Comastri vorbereitet. Kardinal Stanislaw Dziwisz wird ebenfalls anwesend sein.

Das Rosenkranzgebet wird in Krakau und auf dem Petersplatz auf Großbildschirmen übertragen. Zu diesem Anlass hat die Monatszeitschrift der Postulation Johannes Pauls II. „Totus Tuus“ eine Sondernummer mit einer fotographischen Chronik und vertiefenden Artikeln zum Pontifikat des direkten Vorgängers von Benedikt XVI. vorbereitet.