Wiener Maria-Namen-Feier will zu persönlichem Glaubenszeugnis ermutigen

Großes Gebet für Österreich, für den Frieden, für die Familien, für das Leben

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WIEN, 11. September 2009 (ZENIT.org).- Am kommenden Sonntag werden in der österreichischen Bundeshauptstadt tausende Menschen an der Maria-Namen-Feier teilnehmen. Die Großveranstaltung, die auf den Gründer des Rosenkranz-Sühnekreuzzugs, Franziskanerpater Petrus Pavlicek, zurückgeht und jedes Jahr in der Wiener Stadthalle ausgerichtet wird, steht diesmal ganz im Zeichen des Mottos: „Neu von Gott reden“. Sie wird nach Worten des Wiener Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn Gelegenheit bieten, „für Österreich zu beten, für den Frieden, für die Familien, für das Leben“. Einlass ist ab 14.00 Uhr, Beginn um 16.00 Uhr.



Vor dem Rosenkranzgebet und der heiligen Messe, die Kardinal Schönborn feiert, wird Bestsellerautor Manfred Lütz den Gläubigen Mut machen, freimütig über Gott und den Glauben zu sprechen.

„Wir müssen unseren atheistischen Mitbürgern aufmerksam und respektvoll zuhören und auf ihre Fragen ernsthaft antworten. Wenn wir nächstenliebend uneigennützig leben und Zeugnis ablegen für die Hoffnung, die in uns lebt, … dann können die Menschen christlichen Glauben wirklich erleben“, erklärte der für seinen Humor bekannte Arzt und Theologe im ZENIT-Gespräch über dessen Erfolgsbuch „Gott – eine kleine Geschichte des Größten“.

Für P. Petrus Pavlicek, der am 14. Dezember 1982 starb, ist ein Seligsprechungsprozess im Gang. Jahre vor der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags 1955 hatte er eine große Gebetsbewegung ins Leben gerufen, der sich nicht zuletzt führende österreichische Politiker der damaligen Zeit wie Julius Raab und Leopold Figl anschlossen. Sie betrachteten die Unterzeichnung des Staatsvertrags, der Österreich die Freiheit brachte, als ein von der Jungfrau Maria erwirktes Geschenk Gottes.

„Ich werde nicht aufhören, um die Bekehrung der Sünder zu beten. Ich dürste danach, Millionen Seelen zu retten durch Maria für Jesus“, so lautet ein bekannter Ausspruch von P. Pavlicek.

Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug wird heute von P. Benno Mikocki OFM geleitet. Für ihn ist die Mutter Jesu höchst aktiv. Deshalb sei es „sicher kein falscher Weg, wenn wir Maria bitten, dass sie uns helfe, eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus aufzubauen, hat sie ihn doch am besten gekannt“ (vgl. Interview über die Bedeutung der Jungfrau Maria im christlichen Leben).

Von Dominik Hartig