Wir dürfen uns nicht mit dem Spread des sozialen Wohlstands abfinden

Ansprache von Papst Benedikt XVI. an das Diplomatenkorps

Rom, (ZENIT.org) | 617 klicks

Der Wirtschaftsbegriff „Spread“ ist im Italien der Wirtschaftskrise zum geflügelten – und berüchtigten – Wort geworden. Nun hat auch Papst Benedikt XVI. das Wort aufgegriffen und ihm eine neue Bedeutungsnuance gegeben.

In seiner Ansprache an das beim Heiligen Stuhl akkreditierten diplomatischen Korps am Montag, dem 7. Januar 2013, sagte der Heilige Vater, man dürfe sich nicht „mit dem Spread des sozialen Wohlstands“ abfinden.

„Wenn der Differentialindex zwischen den Finanzsteuern Anlass zur Sorge gibt, müssten die zunehmenden Unterschiede zwischen wenigen, die immer reicher werden, und vielen, die hoffnungslos ärmer werden, Bestürzung erwecken“, so die Worte des Papstes.

Es ginge darum, „sich nicht mit dem ‚Spread des sozialen Wohlstands‘ abzufinden, während der Finanzspread bekämpft wird.“