"Wir sind auf alle Notfälle vorbereitet"

Mehr als 1.700 Feuerwehrleute und 3.000 Sanitäter einsatzbereit

Rio de Janeiro, (ZENIT.org) | 362 klicks

Um die schnelle Abfertigung der Pilger während des Weltjugendtages (WJT Rio 2013) sicherzustellen, wird die Feuerwehr von Rio de Janeiro mit einer Truppenstärke von 1700 Soldaten, 150 Fahrzeugen, 27 Schiffen und zwei Helikoptern arbeiten. Während der Hauptveranstaltungen in Copacabana und Guaratiba, werden sie von 3000 Sanitätern unterstützt werden, die vom Roten Kreuz trainiert wurden.

Laut dem außerordentlichen Verantwortlichen für Großveranstaltungen des Ministeriums für innere Sicherheit, Oberst Wanius Amorim, ist das Ziel, eine möglichst kurze Abfertigungszeit zu garantieren, während gleichzeitig die Pilger beschützt werden, ohne allerdings die Alltagsroutine der Stadt zu beeinträchtigen.

„Wir sind auf alle Notfälle vorbereitet. Wir mobilisieren zusätzliche Mittel um auf unbekannte Situationen zu reagieren“, erklärte der Oberst.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr werden in den Gegenden der größten öffentlichen Konzentration präsent sein. Außer in den Bereichen, wo die Haupt- und Sonderverantstaltungen stattfinden werden, wie dem Palacio Sao Joaquim und der Kathedrale Metropoliana, werden die Soldaten zudem im Sambodrom, in der Umgebung der offiziellen Residenz des Bischofs, in Sumare, auf den Wegstrecken des Papstes durch die Stadt und in den Flughäfen eingreifen. Auch touristische Bereiche und Hotelzonen werden auf die Präsenz der Feuerwehrmänner zählen können.

Um die Verstärkung der Kasernen und Gruppen sicherzustellen, die strategisch auf die Stadt verteilt sind, wird der Verband auch mit dem zusätzlichen Serviceregime rechnen. „Wir werden das Doppelte an Einsatzkräften in jeder Kaserne haben. Wir kommen von 700 auf mehr als 1700 Feuerwehrmänner pro Tag in den Haupt- und Spezialveranstaltungen“, bestätigte der Oberst.

Die operationale Landverstärkung wird in drei Notfallkategorien erfolgen: Die Gruppen des Schnellen Eingriffs werden grundlegende Vorbeugungsaktionen und Bekämpfung von beginnenden Bränden durchführen; die Gruppen der Fortgeschrittenen Strategie werden auch Rettungen und Betreuung in medizinischen Notfällen tätigen; und die Mannschaften der Übungseinheiten werden in Situationen agieren, wenn der Einsatz von Großfahrzeugen nötig ist.

Zu Wasser werden Motorboote, Schlauchboote und Jet Skis in maritimen Rettungen eingesetzt werden sowie auch zwei Flugzeuge, die die luftmedizinische Versorgung übernehmen werden.

Sanitäter

Auch 3000 Sanitäter werden während den Hauptveranstaltungen des WJT Rio 2013 unter der Koordination der Feuerwehr tätig werden, darunter2400 Freiwillige und 600 Mitglieder des Roten Kreuzes.

Während der Veranstaltungen, die an der Copacabana stattfinden werden, Eröffnungsmesse, Papstwillkommen und Kreuzweg wird es vier Stationen des Roten Kreuzes in den vier Hauptzugangswegen geben.

„Wir werden in zwei Metrostationen vertreten sein, in Cardeal Arcoverde und in Siqueira Campos und zudem in den Eingangsbereichen von Arpoador und der Avenida Princesa Isabel“, informierte Thiago Quintaneiro, Generalaufseher der Operation und Mitglied der Jugendabteilungvom Roten Kreuz.

An diesen Stationen werden die Helfer Kinder mit bis zu 12 Jahren in ein Verzeichnis eintragen. „Sobald die Verantwortlichen mit Kindern kommen, müssen sie eine dieser Stationen suchen, wo sie mit Identifikations-Armbändern ausgestattet werden. Auf diese Weise, falls jemand verloren geht, wird die Suche einfacher“, sagte er. Die Stationen fungieren auch als Treffpunkte.

Bereits am 27. und 28. Juli, den Tagen der Vigil und der Aussendungsmesse in Guaratiba, wird es 16 Stationen des Roten Kreuzes entlang der Zugangsstraßen zum Campus Fidei geben (Recreio, Santa Cruz und Campo Grande). Zusätzlich zu diesen werden weitere 14 Betreuungstationen vom WJT Rio 2013 gestellt mit Ärzten und Krankenpflegern in Bereitschaft und je zwei Krankenwagen. Innerhalb des Campus Fidei werden 13 Gesundheitsposten verfügbar sein.

(Quelle: offizielle Webseite vom Weltjugendtag Rio 2013)