"Wir sind Gott sehr dankbar für das, was wir in den vergangenen sechs Jahren miteinander gelebt haben"

Generalversammlung der Fokolar-Bewegung im September in Castelgandolfo

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 237 klicks

Die Fokolar-Bewegung wird im Herbst, vom 1. bis zum 28. September 2014, in Castelgandolfo bei Rom eine Generalversammlung abhalten. 494 Vertreter der Bewegung aus der ganzen Welt werden über Grundlinien und Schwerpunkte der Gemeinschaft für die nächsten sechs Jahre diskutieren. Die 494 Vertreter, die alle Altersgruppen repräsentieren, sind größtenteils katholischer Konfession, 15 gehören anderen christlichen Konfessionen, anderen Religionen oder nicht-religiösen Weltanschauungen an.

Während der Generalversammlung werden die Präsidentin, der Co-Präsident und Berater des Generalrats gewählt werden. Ein weiterer Programmpunkt wird darin bestehen, über Vorschläge und Eingaben zu entscheiden, die aus aller Welt eingereicht worden sind. Mitglieder und Freunde der Bewegung waren weltweit eingeladen worden, Gedanken, Reflexionen, Analysen und persönliche Eindrücke, auch über Schwierigkeiten und Herausforderungen in der Zukunft, vorzutragen. Die rund 3.000 eingereichten Beiträge wurden anschließend für die Generalversammlung zusammengestellt. Die Präsidentin der Fokolar-Bewegung, Maria Voce, betont: „Sie sind Zeichen der Vitalität eines Volkes, das gemeinsam unterwegs ist und miteinander reift.“ Der Generalversammlung im September sieht Maria Voce positiv entgegen: „Wir sind Gott sehr dankbar für das, was wir in den vergangenen sechs Jahren miteinander gelebt haben und werden jetzt zu wesentlichen Themen im Leben der Fokolar-Bewegung Stellung nehmen.“ Die Generalversammlung ist das wichtigste Leitungsorgan der Fokolar-Bewegung; in der Regel findet sie alle sechs Jahre statt.