Wir wünschen, es würde niemals enden!

Pilger bei der Abschlussmesse in Dublin kommentieren

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Von P. James Mulford LC

DUBLIN, 18. Juni 2012 (ZENIT.org). – Pilger aus ganz Irland und der ganzen Welt füllten das Croke Park Stadion am gestrigen Sonntag zum Abschlussgottesdienst des 50. Internationalen Eucharistischen Kongresses, der in der letzten Woche in Dublin stattgefunden hatte.

ZENIT sprach mit einigen von ihnen, als sie im Stadion ihre Plätze einnahmen.

Mark Acoba, ein junger Student von den Philippinen und Mitglied der „Jugend für Christus“, bestätigte, dass diese Woche für ihn ein „tolles“ Ereignis war. Besonders beeindruckt habe ihn das Zeugnis eines philippinischen Tänzers, der über seine Bekehrung und Entdeckung des Glaubens sprach.

P. Brian Dowd und Gerard Sauer leiteten eine Wallfahrt mit 71 Pilgern aus der Diözese Brooklyn. Bevor sie am Eucharistischen Kongress teilnahmen, hatten sie andere Orte in Irland besucht, darunter Galway, Blarney und das Marienheiligtum Knock. Peggy Pomeroy aus Tappan, NY, gestand, von der Predigt von Erzbischof Luis Antonio Tangle aus Manila zu Tränen gerührt gewesen zu sein.

Auf der anderen Seite des Stadions erzählten uns zwei Priester aus Philadelphia ihre Erfahrungen. P. Roland Slobogin kam gerade von einer Wallfahrt nach Knock. Er schwärmte, der Kongress sei „wunderbar“ und „ganz spirituell“. Sein begleiter, P. Eugene M. Tully, ebenfalls aus Philadelphia, fügte hinzu, dass der Kongress ihm helfe, „eine Gemeinschaft zu sehen, die er sich nicht hätte vorstellen können“. „Es ging auch über das hinaus, was das Auge sehen kann und war ein Zeichen von etwas viel Tieferem, viel mehr Spirituellem.“

Brigid Carthy und Mary Dooley sind zwei Schwestern aus einer Familie, die aus Kilkenny als Teil einer Medjugorje-Gebetsgruppe in Countys Carlow anreisten. Obwohl sie nicht am ganzen Kongress teilnehmen konnten, verfolgten sie ihn die Woche über auf EWTN und das Internet. Marys Worte waren: „Ich wollte für mein Leben nicht die Abschlussmesse verpassen“.

Die Zwillingsschwestern Gemma und Triona King sind irische gottgeweihte Laienschwestern, die den ganzen Kongress miterleben durften. Gemma kommentierte: „Er übertraf all unsere Erwartungen“. Das Gelände, auf dem der Kongress abgehalten wurde, war wie ein „eucharistisches Dorf“, in dem man die Liebe und Nächstenliebe zwischen den Menschen spüren konnte. Triona nannte ihn ein „Fest des Glaubens“ und war von der Energie und dem Enthusiasmus aller Teilnehmer beeindruckt. „Es war, wie auf dem Berg Tabor zu sein, man wollte einfach nicht wieder herunter kommen. Wir wünschen, dass er nie zu Ende ginge.“

[Übersetzung des englischen Originals von Jan Bentz]