Wissenschaft und Glaube: Wege zum Dialog

Mittwochstreffen an der Päpstlichen Universität Gregoriana wieder aufgegriffen

Rom, (ZENIT.org) | 835 klicks

Am Mittwoch, dem 9. Januar, findet an der Päpstlichen Universität Gregoriana das erste „Mittwochstreffen“ des neuen Jahres statt. Die wöchentlichen abendlichen Veranstaltungen laufen in diesem Jahr unter dem Motto: „Herausforderungen des Glaubens – Herausforderungen an den Glauben“.

Warum existiert das Weltall mit seinen Milliarden von Sternhaufen, und nicht stattdessen das Nichts? Der Glaube ist vernünftig und muss in Harmonie mit der Wissenschaft zusammenleben und diese vervollständigen, sagt der Papst. Fideismus und Rationalismus müssen überholt werden.

Der Astrophysiker José G. Funes, Leiter der Vatikanischen Sternwarte „Specola Vaticana“ meint: „Das Problem des letzten Ursprungs des Kosmos und des Menschen ist eine Frage, die man nicht umgehen kann. Die Wissenschaft stellt sich Fragen, die sie allein nicht beantworten kann, weil sie die Werkzeuge, mit denen die Wissenschaft die Welt interpretiert, übersteigen. In der Verkündigung des Glaubens liegt ein Wissen, das die Bedeutung der Welt erkennen kann, indem es eine Synthese zwischen Glauben und Wissenschaft herbeiführt.“

Das erste „Mittwochtreffen“ wird das einleitende Thema „Wissenschaft und Glaube: Wege zum Dialog“ behandeln. Antonio Nitrola, Professor für dogmatische Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana, wird die Debatte animieren.