WJT: Alle mit der heiligen Krankheit der Christus-Fröhlichkeit anstecken

Interview mit Kardinal Meisner

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MADRID, 18. August 2011 (ZENIT.org/EWTN). – Nach einer Heiligen Messe in der Sagrada Familía in Barcelona mit Tausenden von Jugendlichen äußerte sich der Erzbischof von Köln, Kardinal Meisner, kurz vor den jugendlichen Video-Bloggern des katholischen Senders EWTN, Chris Mickisch und Sebastian Schnitzler:

EWTN: Was ist ihr Eindruck von diesem Tag in der Diözese von Barcelona?

Kardinal Meisner: Ich bin ja jetzt erst einen vollen Tag hier und der erste Eindruck ist immer der beste. Ich freue mich, dass die Jugendlichen trotz der Hitze innerlich frisch, fröhlich und gläubig sind. Das ist so etwas Positives. Ich sage den Jugendlichen immer in der persönlichen Begegnung, Weltjugendtage – ich habe alle Weltjugendtage bisher mitgemacht- sind immer eine körperliche Strapaze, das ist kein Urlaub, aber man kommt immer stark im Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe zurück. Und das wünsche ich mir. Ich habe es ja heute Morgen gesagt: christusglücklich. Dass wir nicht mit Duldergesichtern herumlaufen, ein bisschen fröhlich, ein bisschen aggressiv, aber gut aggressiv, dass wir nicht dauernd den Kopf einziehen, sondern tragen und wagen. Wir haben etwas zu bieten.

EWTN: Hätten sie etwas, das sie den Jugendlichen für Madrid mitgeben können?

Kardinal Meisner: Was ich heute Morgen gesagt habe. Die Christus-Fröhlichkeit ist ansteckend. Sie sollen mit dieser heiligen Krankheit hier alle Leute anstecken. Mit ihrer Christus-Fröhlichkeit. Ich hoffe, dass ich das mit meiner ein bisschen bei euch jetzt getan habe.

EWTN: Vielen Dank.