Zeugen gesucht: Neuer „Pater-Werenfried-Preis“ für Christen mit Profil

Verliehen wird die Auszeichnung während des 3. Internationalen Kongresses „Treffpunkt Weltkirche“ in Augsburg

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MÜNCHEN, 28. Februar (ZENIT.org).- Auf dem 3. Internationalen Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ vom 11. bis zum 13. April in Augsburg wird erstmals der Pater-Werenfried-Preis verliehen. Das teilte der Veranstalter des Kongresses, das weltweite katholische Hilfswerk Kirche in Not, in München mit, das den Preis gemeinsam mit der Katholischen Sonntagszeitung auslobt.

Mit dem Preis sollen Christen ausgezeichnet werden, die in ihrem persönlichen Umfeld christliches Profil gezeigt und sich damit als „Salz der Erde“ erwiesen haben. Die drei Preisträger werden von der Sonntagszeitung gemeinsam mit dem katholischen Internet-Nachrichtendienst www.kath.net ermittelt.

Den mit 1.000 Euro dotierten Preis, wird der Verlagsgeschäftsführer der Katholischen Sonntagszeitung, Dirk-Hermann Voß, auf dem Treffpunkt Weltkirche überreichen, und zwar im Rahmen des Podiums „Salz der Erde - Wie Christen das Land verändern“ am Sonntag, 13. April, um 10.30 Uhr.

Das Podium eröffnen Impulsreferate des Bischofs von Eichstätt, Gregor Maria Hanke, dessen ökologische Initiativen im Kloster Plankstetten eine ganze Region verändert haben, und des Kölner Weihbischofs Heiner Koch, der das Projekt „Ein Jahreskreis voller Leben" mitinitiiert hat, das Familien hilft, ihren Alltag immer mehr vom christlichen Glauben prägen zu lassen. Mit dabei sind neben anderen auch der Präsident der katholischen Ave-Maria-Universität in Florida, Nick Healy, und Pater Gerold Jäger, der Pfarrer der Herz-Jesu-Gemeinde in Berlin-Prenzlauer Berg, die zum Anziehungspunkt für junge Familien geworden ist.

„Diese Auszeichnung soll allen Christen Mut machen, nicht mit dem Strom zu schwimmen, sondern das ihnen Mögliche zu tun, um Jesus Christus in unserer Zeit sichtbar zu machen“, begründet der Geschäftsführer des deutschen Zweiges von „Kirche in Not“, Klaus Wundlechner, die Aktion. Vorbild dafür sei der Gründer von „Kirche in Not“, der als „Speckpater“ bekannt gewordene niederländische Pater Werenfried van Straaten. Sein Aufruf nach dem Zweiten Weltkrieg in Holland und Belgien, den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern zu helfen, habe bei vielen Anstoß erregt, aber viele andere mitgerissen und die Logik von Hass und Vergeltung im Nachkriegseuropa durchbrochen.

Als Beispiele profilierten christlichen Handelns nennt Wundlechner eine studentische Wohngemeinschaft, die bewusst christlich lebt und gemeinsame Gebetszeiten einhält; einen Kaufmann, der seinen Laden am verkaufsoffenen Sonntag geschlossen hält und seiner Kundschaft mitteilt, was ihn dazu bewegt; eine Mutter, auf deren Initiative ein christlicher Kindergarten gegründet wird; eine Rentnerin, die sich um sterbende Menschen kümmert, oder auch Handwerker, die in Eigeninitiative eine verfallende Kirche restaurieren. Auch scheinbar unbedeutende Handlungen seien wichtig, wenn sie viele Menschen zur Nachahmung anregen können.

Vorschläge für die Preisverleihung können bis 30. März eingereicht werden bei:

„Kirche in Not“, Albert-Roßhaupter-Straße 16, 81369 München, Telefon:
0 89 / 7 60 70 55, info@kirche-in-not.de; bei der Katholischen Sonntagszeitung unter: Telefon: 08 21 / 5 02 42 40, sonntagszeitung-deutschland@suv.de, oder bei: redaktion@kath.net.