Zitate des heiligen Johannes-Maria Vianney zum Priesterjahr

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ROM, 21. September 2009 (ZENIT.org).- Zum Priesterjahr, das Papst Benedikt XVI. am 19. Juni aus Anlass des 150. Todestages des heiligen Johannes-Maria Vianney ausgerufen hat, veröffentlichen ausgewählte Zitate dieses heiligen Pfarrers von Ars.

Weiterführende Links:

-- Botschaft Papst Benedikts XVI. zum Beginn des Priesterjahres
-- Predigt Benedikts XVI. während der Vesper zur Eröffnung des Priesterjahre
-- Webseite der Kongregation für den Klerus zum Priesterjahr

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„Das Priestertum ist die Liebe des Herzens Jesu.“

„Oh, wie groß ist der Priester! Wenn er sich selbst verstünde, würde er sterben. Gott gehorcht ihm: Er spricht zwei Sätze aus, und auf sein Wort hin steigt der Herr vom Himmel herab und schließt sich in eine kleine Hostie ein.“

„Ein guter Hirte, ein Hirte nach dem Herzen Gottes, ist der größte Schatz, den der liebe Gott einer Pfarrei gewähren kann, und eines der wertvollsten Geschenke der göttlichen Barmherzigkeit.“

„Ohne das Sakrament der Weihe hätten wir den Herrn nicht. Wer hat ihn da in den Tabernakel gesetzt? Der Priester. Wer hat Eure Seele beim ersten Eintritt in das Leben aufgenommen? Der Priester. Wer nährt sie, um ihr die Kraft zu geben, ihre Pilgerschaft zu vollenden? Der Priester. Wer wird sie darauf vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er sie zum letzten Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester.“

„Nach Gott ist der Priester alles! Erst im Himmel wird er sich selbst recht verstehen.“

„Wenn wir recht begreifen würden, was ein Priester auf Erden ist, würden wir sterben: nicht vor Schreck, sondern aus Liebe. Ohne den Priester würden der Tod und das Leiden unseres Herrn zu nichts nützen.“

„Lasst eine Pfarrei zwanzig Jahre lang ohne Priester, und man wird dort die Bestien anbeten. Der Priester ist nicht Priester für sich selbst, er ist es für euch.“

„Es ist nicht nötig, viel zu sprechen, um gut zu beten... Man weiß, dass Jesus dort ist, im heiligen Tabernakel: Öffnen wir ihm unser Herz, freuen wir uns über seine heilige Gegenwart. Das ist das beste Gebet... Kommt zur Kommunion, meine Brüder, kommt zu Jesus. Kommt, um von ihm zu leben, damit ihr mit ihm leben könnt... Es stimmt, dass ihr dessen nicht würdig seid, aber ihr habt es nötig!“

„Nicht der Sünder ist es, der zu Gott zurückkehrt, um ihn um Vergebung zu bitten, sondern Gott selbst läuft dem Sünder nach und lässt ihn zu sich zurückkehren.“

„Unsere Fehler sind wie ein Samenkorn neben dem Gebirge der göttlichen Barmherzigkeit.“

„Der liebe Gott weiß alles. Noch bevor ihr sündigt, weiß er schon, dass ihr wieder sündigen werdet, und trotzdem vergibt er euch. Wie groß ist die Liebe unseres Gottes, der so weit geht, freiwillig die Zukunft zu vergessen, nur damit er uns vergeben kann!“

„Wenn der Herr bloß nicht so gut wäre! Aber er ist so gut! Man muss ein Barbar sei, um sich einem so guten Vater gegenüber so zu verhalten!“