Zollitsch: Geistliche Gemeinschaften sind Geschenk und Bereicherung

Begegnung mit der Fokolar-Bewegung

Rom, (ZENIT.orgRV) | 462 klicks

Als „ein Geschenk und eine Bereicherung“ für die Pfarrgemeinden hat der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch die geistlichen Gemeinschaften bezeichnet, wie Radio Vatikan berichtet. Bewegungen wie die der Fokolare könnten viele Menschen in ein lebendiges Glaubensleben mit hineinnehmen, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Freitagabend in Freiburg. Er äußerte sich bei einem Gespräch mit der Präsidentin der Fokolar-Bewegung, Maria Voce, und Kopräsident Giancarlo Faletti, die zurzeit Deutschland einen Besuch abstatten.

Maria Voce hält sich noch bis 2. Juni in Süddeutschland – in Bayern und Baden-Würtemberg – auf [ZENIT berichtete]. Nach der Begegnung mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz am 24. Mai ist noch ein Besuch der Siedlung Ottmaring, dem ökumenischen Zentrum, das von der Fokolar-Bewegung und der Bruderschaft vom Gemeinsamen Leben ins Leben gerufen wurde, vorgesehen.

Die Fokolar-Bewegung gehört zu den geistlichen Gemeinschaften der katholischen Kirche. Die Italienerin Chiara Lubich (1920-2008) gründete 1943 das „Werk Mariens“, so der kirchenrechtliche Name der Fokolare. Sie setzen sich für Einheit und Geschwisterlichkeit im Glauben und in der Welt ein. Heute ist die Bewegung in mehr als 180 Ländern aktiv und zählt nach eigenen Angaben etwa 140.000 Mitglieder und über zwei Millionen Sympathisanten. In Deutschland sind es 5.000 Mitglieder und weitere 32.000 „Freunde“.