Zollitsch wünscht neuem Regensburger Bischof Blick des Guten Hirten

Gratulation zum Bischofsamt im flächenmäßig größten und ältesten Bistum Deutschlands

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BONN, 7. Dezember 2012 (ZENIT.org/PM DBK). – Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat dem gestern von Papst Benedikt ernannten neuen Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Vorderholzer, zu seinem neuen Amt gratuliert.

In seinem Schreiben an Professor Voderholzer heißt es: „Als Gründungsdirektor des ‚Instituts Papst Benedikt XVI.‘ mit Sitz in Regensburg sind Sie mit dem Bistum und seinen Gläubigen bereits seit vier Jahren verbunden und mit den Werken des Heiligen Vaters bestens vertraut.“

Erzbischof Zollitsch verweist auf einen (zum 80. Geburtstag von Joseph Kardinal Höffner von Josef Ratzinger unter dem Titel „Wie sollte heute ein Bischof sein?“ verfassten) Beitrag: „Auf vielfältige Weise hat sich unser Heiliger Vater, Papst Benedikt, auch zur Frage nach dem zeitlosen ‚charisma episcopale‘ geäußert und den Bischof anhand der biblischen Bilder vom Hirten und Fischer charakterisiert. Der Hirte muss den Blick haben fürs Ganze und für den Einzelnen. Die Fischer arbeiten als Kooperative.“ Das Arbeiten im „Wir des Aufeinanderangewiesenseins und des Füreinanderdaseins“ sei eine wesentliche Dimension des Dienstes.

„Wenn Sie nun nach Ihrer wissenschaftlichen Arbeit, in der Sie sich vor allem auch als Fachmann auf dem Gebiet von Henri de Lubac hohe Anerkennung erworben haben, Verantwortung für eines der ältesten Bistümer in Deutschland und das flächenmäßig größte in Bayern übernehmen, dann wünsche ich Ihnen dafür diesen Blick des guten Hirten fürs Ganze und für den Einzelnen sowie die Gabe des Menschenfischers, um die Menschen zur Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zusammenzuführen“, so Erzbischof Zollitsch. Der 99. Deutsche Katholikentag in Regensburg im Jahr 2014 biete hierfür zahlreiche Gelegenheiten.

Erzbischof Zollitsch lud den ernannten Bischof ein, seine profunden wissenschaftlichen Kenntnisse und seine reiche theologische Erfahrung in die Beratungen der Deutschen Bischofskonferenz einzubringen.