Zusammenhalt und Festigkeit der Ehepaare: beste Garantie für Kinderwohl
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ROM, 8. Februar 2010 (ZENIT.org).- Die Familie sei die größte Hilfe, die Kindern in ihrem Wachstumsprozess zu bieten sei. Deshalb müsse sie geeint und gefestigt sein. Dies bekräftigte Papst Benedikt XVI. am heutigen Vormittag in seiner Ansprache an die Mitglieder der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Familie.
Eltern sollten sich stets die tiefen Gründe für ihren Willen zur Ehe vor Augen halten und nicht die Sakramentalität ihrer Ehe aus den Augen verlieren. Der Papst warnte vor den Folgeschäden eines zerrütteten familiären Umfeldes und der leichtfertigen Trennung und Scheidung von Eltern würden für die Kinder. Die Familie bräuchte Unterstützung und Förderung ihres wahren Wohles, ihrer Rechte, ihrer Einheit und Stabilität. So könnten die Rechte und echten Bedürfnisse der Kinder optimal geschützt werden, erklärte der Papst.
Benedikt XVI. richtete dann seine Aufmerksamkeit auf das Vorhaben der Ausarbeitung einer Handreichung zur Ehevorbereitung durch den Päpstlichen Rat für die Familie, für den Papst Benedikt XVI. im September zwei Deutsche als Beraterinnen ernannt hatte:hat Susanne Tiemann und Michaela Freifrau Heereman von Zuydtwyck.
Der Papst sprach sich für die Entwicklung eines Katecheseprojektes für Verlobte aus, das besonders die gelebten Erfahrungen integriere. „Die Feier der Ehe muss von den Gläubigen und besonders von denen, die sich darauf vorbereiten, als ein Geschenk für die ganze Kirche aufgefasst werden, ein Geschenk, das zu ihrem geistlichen Wachstum beiträgt.“
Aus diesem Grund sei es gut, dass die Bischöfe einen bedeutsameren Erfahrungsaustausch förderten, Anregungen für ein ernsthaftes pastorales Engagement gäbe und besondere Aufmerksamkeit an den Tag legten, „damit die Berufung der Eheleute zu einem Reichtum für die ganze christliche Gemeinschaft und – besonders im aktuellen Kontext – zu einem missionarischen und prophetischen Zeugnis wird“.


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