Zwei neue chinesische Erzbischöfe mit päpstlicher Zustimmung geweiht

„Würdige und geeignete Kandidaten“

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ROM, 24. September 2007 (ZENIT.org).- Die Weihen zweier neuer chinesischer Bischöfe für die beiden Erzdiözesen Peking und Guiyang erfreuten sich der Zustimmung von Papst Benedikt XVI., berichtete die vatikanische Tageszeitung „Osservatore Romano“.



Pater Giuseppe Li Shan empfing die Weihe zum Erzbischof von Peking am Freitag letzter Woche, während Pater Paolo Xiao Zejiang bereits am 8. September zum Erzbischof-Koadjutor der Diözese Guiyang in der südchinesischen Guizhou-Provinz geweiht worden war.

In seiner Freitagsausgabe berichtete der „Osservatore Romano“, die halboffizielle Tageszeitung des Vatikans, dass „die katholischen Gemeinden von Guiyang und Peking – sobald sie die Nachricht der Gemeinschaft [mit dem Bischof von Rom] erfuhren, die der Papst den Erzbischöfen Xiao und Li gewährte – sich zusammenfanden, um gemeinsam mit ihren neuen Hirten zu feiern, während sie gleichzeitig bedauerten, dass einige Bischöfe, die am sakramentalen Ritus teilgenommen haben, nicht in Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl stehen“.

Hunderte von Gläubigen nahmen an den Weihen der beiden Bischöfe teil, die der Vatikan zuvor als „würdige und geeignete Kandidaten“ bezeichnet habe. Die beiden Bischöfe, die die Weihe spendeten, befanden sich ebenfalls in Gemeinschaft mit Rom. Bischof Aniceto Wang Chongyi von Guiyang stand der Weihe von Erzbischof Xiao vor, Bischof Giovanni Fang Xingyao von Linyi jener von Erzbischof Li.

Der Autor des „Osservatore“ vertraute „diese beiden jungen Bischöfe und ihre Diözesen dem Schutz der Jungfrau Maria“ an und äußerte den Wunsch, „dass alle Diözesen würdige und geeignete Hirten haben mögen, die in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche und mit dem Nachfolger Petri stehen und dem chinesischen Volk das Evangelium Jesu Christi verkünden“.

Abschließend hieß es, die Katholiken in China und auf der ganzen Welt beteten für die Erfüllung des Wunsches, den Papst Benedikt XVI. in seinem jüngsten Brief an die Katholiken in China offenbarte: dass der Vatikan, die chinesischen Bischöfe und die chinesischen Autoritäten „ihre Schwierigkeiten überwinden und ein nützliches Übereinkommen erreichen mögen“ – zum Wohl der Gläubigen.