Zweite Enzyklika Benedikts XVI. erscheint am 30. November

„Spe salvi“ nimmt das Thema der Hoffnung in den Blick

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ROM, 23. November 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. wird seine zweite Enzyklika, die sich dem Thema Hoffnung widmet, am 30. November unterzeichnen. Das kündigte gestern, Donnerstag, Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone während des vierten Weltkongresses für Organisationen an, die sich weltweit für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. Die internationale Begegnung findet aus Anlass des 40. Jahrestages der Veröffentlichung von „Populorum Progressio“ Pauls VI. statt.



Die neue Enzyklika des Heiligen Vaters, der sich vom Brief des Apostels Paulus an die Römer inspirieren ließ, trägt den Titel „Spe salvi“ („Gerettet durch die Hoffnung“). Seine erste Enzyklika über die christliche Liebe, Deus caritas est („Gott ist die Liebe“), erschien 2006.

Am 30. November wird das Fest des Apostels Andreas begangen, des Patrons des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Auch wenn Enzykliken und andere päpstliche Dokumente in der Regel nicht am Tag ihrer Unterzeichnung veröffentlicht werden, sondern erst später, wird es in diesem Fall offenbar eine Ausnahme geben: Wie der Pressesaal des Heiligen Stuhls heute, Freitag, ankündigte, wird „Spe salvi“ am Vormittag des 30. November von den Kardinälen Georges Marie Martin Cottier OP und Albert Vanhoye SJ im Rahmen einer Pressekonferenz in der Aula Johannes Pauls II. vorgestellt werden. Ab 12.00 Uhr wird die neue Enzyklika dann in den verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Bereits im Sommer kündigte Kardinal Bertone an, dass der Papst an einer Enzyklika arbeite, die auf soziale Fragen eingeht.