ZG09100302 - 03.10.2009
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44. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2010


„Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt: die neuen Medien im Dienst des Wortes“


ROM, 3. Oktober 2009 (ZENIT.org). – „Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt: die neuen Medien im Dienst des Wortes“, dies Motto hat Papst Benedikt XVI. für den 44. Welttag der Sozialen Kommunikationen ausgewählt.


Wie es in einer Verlautbarung des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel heißt, besteht die Hauptaufgabe des Priester darin, das Wort des Mensch und Geschichte gewordenen Gottes zu verkünden, und damit zum Zeichen jener Gemeinschaft zu werden, die Gott mit dem Menschen herstellt.

Die wirkungsvolle Ausübung des priesterliches Dienstes erfordere demnach, dass der Priester eine innige Beziehung zu Gott lebe, die in einer tiefen Liebe wurzelt. Der Seelsorger solle von einen lebendigen Wissen der Heiligen Schrift zehren, dem schriftlichen „Zeugnis“ des göttlichen Wortes.

Die Botschaft zum 44. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel möchte insbesondere die Priester im Laufe des gegenwärtigen Priesterjahres und nach der Feier der XII. Generalsversammlung der Bischofssynode dazu anregen, die neuen Medien als mögliche Ressource für ihr Amt im Dienst des Wortes Gottes zu verstehen. Dabei möchte man die Priester dazu ermuntern, die Herausforderungen, die sich aus der heutigen digitalen Kultur ergeben, anzunehmen.

Die neuen Medien machten Allen, die in der Pastoral tätig sind, Priestern und Laien einen Reichtum von Daten und Inhalten zugänglich. Angemesen genutzt könnten die Formen der Zusammenarbeit und des gemeinschaftlichen Wachstums dadurch in einer Weise entwickelt werden, die früher nicht denkbar war.

Dank der neuen Medien könnten sich alle Männer und Frauen, die das Wort des Lebens auf vielfältige Weise verkünden und bekannt machen, auf vielfältige Weise bereichern. Mit Worten, Audiobeirägen und Bildern, also der spezifischen Grammatik des Ausdrucks der digitalen Welt könnten Einzelpersonen und ganze Gemeinschaften in allen Kontenenten erreicht werden. Neue Räume des Kennenlernes und des Dialogs werden geschaffen.

Damit könne man Wege der Gemeinschaft anbieten und verwirklichen. Wenn man weise mit ihnen umgehe und sich dabei von Experten der Kommunikationstechnologie und –kultur beraten lasse, seien die neuen Medien für den Priester und für alle Pastoralen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein kostbares und wirkungsvolles Mittel der wahren und tiefen Evangelisierung und Gemeinschaft.

„Sie werden eine neue Form der Evangelisierung sein“, heißt es in dem Dokument abschließend, „damit Christus auf den Wegen unserer Städte voranschreitet und an der Schwelle unserer Häuser erneut sagen kann: ‚Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten ich mit ihm und er mit mir’(Offb. 3,20).“

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