ROM, 6. Oktober 2009 (ZENIT.org).-Der Friede sei immer dann in Gefahr, wenn im Mikrokosmos Probleme wie der Egoismus, die Habgier und materieller Reichtum zu zentralen Themen würden. Dazu kämen ethnischen Fragen, die in Krieg ausarteten. Für Kardinal Polzcaro Pengo, Erzbischof von Dar-Es-Salaam (Tansania) ist das Thema der II. Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika deshalb wegeweisend. „Die Kirche in Afrika im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens. ‚Ihr seid das Salz der Erde... ihr seid das Licht der Welt’ (Mt 5, 13.14)“).
Dafür müsse gekämpft und den Problemen mutig entgegengetreten werden, so der Präsident der Föderation der Afrikanischen Bischofskonferenzen. Diese seien „besonders dringlich für die afrikanische Kirche“.
Kriege und Konflikte säten eine Kultur der Gewalt und zerstörten den spirituellen, sozialen und moralischen Stoff der Gesellschaft, so der afrikanische Oberhirte. Es sei traurig, anerkennen zu müssen, „dass einige unserer Hirten angeklagt wurden, in diese Konflikte entweder aus Unterlassung oder durch direkte Teilnahme verwickelt zu sein“.
Die Synode müsse den Mut aufbringen jeden Machtmissbrauch, Tribalismus und Ethnozentrismus sowie die politische Parteinahme der Religionsführer anzuklagen.
„Die Kirche Afrikas wird nicht einstimmig von Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden sprechen können, wenn es auf dem Kontinent sichtbar an Einheit, Gemeinschaft und dem gebotenen Respekt gegenüber der Gesamtafrikanischen Bischofskonferenz seitens einzelner Bischöfe und der nationalen und regionalen Bischofskonferenzen mangelt.“
















