ROM, 12. Oktober 2009 (ZENIT.org).- Anlässlich der Zweiten Synodenversammlung der Bischöfe für Afrika fand in der Aula „Paolo VI“ im Vatikan am Samstag um 17.00 Uhr eine Marienvigil der römischen Universitätsstudenten statt, zu der rund 7.000 Studenten, Universitätsdozenten und Verantwortliche der Studentenseelsorge erschienen.
Das Treffen, das vom Generalsekretariat der Bischofssynode in Zusammenarbeit mit dem Büro für die Universitätspastoral des Vikariats Rom veranstaltet wurde, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Die Kirche in Afrika im Dienst der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens“.
Der Text aus dem Mathäusevangelium „Ihr seid das Salz der Erde… ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,13.14) diente als Inspiration für die kreative Gestaltung.
Über Satellitenschaltung wurden die römischen Studenten verbunden mit: Kairo (Ägypten), Nairobi (Kenia), Khartum (Sudan), Johannesburg (Südafrika). Onitsha (Nigeria), Kinshasa (Demokratische Republik Kongo), Ouagadougou (Burkina Faso) und Maputo (Mosambik).
Der Präsident des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar, Kardinal Polycarp Pengo hat die Studenten während der Marienandacht begleitet.
Papst Benedikt XVI. der mit den Studenten das Rosenkranzgebet sprach, wurde stürmisch begrüßt.
Benedikt XVI. forderte die Studenten aus Rom und Afrika dazu auf, in der Kirche und in der Gesellschaft für „die intellektuelle Liebe“ zu arbeiten, die notwendig sei, um den großen Herausforderungen der zeitgenössischen Geschichte zu begegnen.
„Seid in den Universitäten aufrechte und leidenschaftliche Sucher der Wahrheit, indem ihr eine akademische Gemeinschaft von hohem intellektuellem Niveau aufbaut, in der es möglich ist, jene offene und breite Vernünftigkeit zu praktizieren und in ihren Genuss zu kommen, die den Weg zur Begegnung mit Gott eröffnet.“
Die Studenten sollten es verstehen, Brücken der wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit unter den Universitäten aufzubauen.
An die afrikanischen Studenten richtete der Papst die besondere Einladung, die Zeit des Studiums als eine Zeit der Vorbereitung für den Dienst an der Kultur in ihren Ländern zu leben. Dies sei von Wichtigkeit für die Neuevangelisierung Afrikas.
Abschließend erklärte Benedikt XVI., dass er die jetzige Afrika-Synode der mütterlichen Fürsprache der Gottesmutter anvertraut habe. An die über 7000 jugendlichen Teilnehmer am Gebet des Rosenkranzes in der Audienzaula sowie an die Studenten Afrikas richtete er die Aufforderung, Maria die Hoffungen, Erwartungen und Vorhaben der afrikanischen Völker anzuempfehlen.
Als Geschenk erhielten die römischen und afrikanischen Universitätsstudenten seine letzte Enzyklika „Caritas in veritate“ auf einer Multisprachen-CD überreicht.
Im Anschluss an das Gebet fand eine Prozession mit dem Kreuz bis zum Sitz der Freien Universität „Maria Santissima Assunta“ nahe der Engelsburg statt.
















