ZG09111908 - 20.11.2009
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Hongkong: „Gott im Bus“


Frisch zum Priesterjahr: Videos über den Klerus in öffentlichen Verkehrsmitteln


HONG KONG, 20. November 2009 (ZENIT.org) - In Hongkong wurden bei der Kampagne „Gott im Bus“ auf den Bildschirmen der öffentlichen Autobussen Reportagen über katholische Priester gezeigt, wie die Agentur für ausländische Missionen mit Sitz in Paris (Frankreich), „Eglises d’Asie“ (EDA), berichtete.Fast eineinhalb Millionen Benutzer haben bei ihrem Lieblings-Hobby – dem Anschauen von Videos – den Vorzug, katholische Priester in einer Videoserie in den hongkonger Bussen entdecken zu können.

Die je zehnminütigen Filme, die vom diözesanen audiovisuellen Zentrum –bekannt für seine Kreativität - produziert wurden, zeigen den Bischof von Hongkong, Bischof John Ton Hon, und sechs weitere Mitglieder des Klerus in ihrer Freizeit.

Man sieht den Kirchenmännern beim Basketballspiel zu, entdeckt wie der eine Violine spielt, beobachtet den Priester Philip Chan Tak-hung wie er eine Gruppe von Kindergartenkindern mit seinen Zaubertricks beeindruckt und lernt von Diakon Paul Yeow Yu-hong das Tai-chi.

Die Videoreihe mit dem Titel „Gott im Bus“ ist Teil der Evangelisierungsarbeit, sagte Loura Foo, Leiterin der Initiative. Einige der Videos zeigen die Priester bei ihren „außerberuflichen“ Aktivitäten, andere stellen sie bei der Ausübung ihres Priesteramtes dar. Loura Foo wies darauf hin, dass diese persönlicheren Darstellungen der Priester ein anderes Licht auf die Kirche würfen und Berufungen weckten.

Die Videos der katholischen Kirche wurden jeden Freitag, Samstag und Sonntag vom 2. Oktober bis zum 8. November in Hongkong in rund 1600 mit Videobildschirmen ausgestatteten Bussen ausgestrahlt. Nach Angaben der Agentur UCANews (www.ucanews.com) sind die Kurzvideos auch auf You Tube zu sehen.

Die Kampagne „Gott im Bus“ gibt es seit 2001, aber die Serie von 2009 wurde speziell für das Priesterjahr konzipiert.

Loura Foo berichte, dass die Videos von den Benutzern der öffentlichen Verkehrsmittel gut aufgenommen worden seien. Im Vergleich mit anderen religiösen Programmen, die über Kabel-Kanäle ausgestrahlt werden, ist zwar die Sendezeit im Bus „kürzer“, aber erreicht ein breiteres Publikum“, erklärte die Leiterin der Initiative.

(IS)

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