TOKYO, 8. Februar 2010 (ZENIT.org).- Der Weg zur Berufung kann auch über das Internet führen. Diese Ansicht vertritt eine Arbeitsgruppe für die Berufungsförderung der japanischen Bischöfe.
Zu den neuen Mitteln, die zur Verbreitung des Berufungsapostolats herangezogen werden sollen, gehört ein „Berufungs-Blog“: Dieser Neue Ansatz soll junge Menschen in Japan für das Priesteramt oder das Ordensleben begeistern.
Wie die Bischofskonferenz dem Fidesdienst mitteilt, soll diese Arbeitsgruppe die Entwicklung der Berufungen zum Priesteramt und zum Ordensleben in ganz Japan beobachten. So will man für die Berufungspastoral in Japan neue Perspektiven schaffen und praktische Impulse formulieren.
Verantwortlich für die neue Arbeitsgruppe sind Erzbischof Jun Ikenaga von Osaka und Bischof Jun’ichi Nomura von Nagoya. Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Priestern, Theologen, Experten, Ordensleuten und Laien.
Grundlage der Arbeit des neuen Gremiums ist eine Analyse über mögliche pastorale Ursachen des Priestermangels und der geringen Zahl bei den Ordensberufungen in Japan. Man vermutet, daß eine vorwiegend individualistisch und materialistisch orientierte Kultur junge Menschen davon ablenkt, das Ziel ihres Lebens zu finden.
















