ROM, 8. Februar 2010 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat am Wochenende ein neues Bewusstsein für soziale Verantwortung bei Unternehmen gefordert. Ein wirtwschaftliches Entwicklungsmodell, das vor allem auf Finanzwirtschaft und Profit setze, müsse neu überdacht werden, so der Papst.
Angesichts der aktuellen Weltwirtschaftskrise, so der Papst in seiner Ansprache vor den Verantwortlichen und dem Personal der römischen Strom- und Wasserversorgungsgesellschaft ACEA, müsse das produktive Potential des Menschen, seine Fähigkeit zu Innovation und Reflexion und die Zukunft aufzubauen, in den Mittelpunkt gestellt werden.
Das Bewusstsein der sozialen Verantwortung der Unternehmen müsse dazu führen, die Bedürfnisse der Arbeitnehmer, der Kunden, der Zulieferer und der ganzen Gemeinschaft zu beachten und der Umwelt besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
Benedikt XVI. lobte das Engagement der ACEA im Bereich des Umweltschutzes. Durch eine nachhaltige Verwaltung der natürlichen Ressourcen, der Reduzierung des Einflusses auf die Umwelt und die Achtung des Schöpfung habe das Unternehmen Flagge gezeigt.
„Die Bewahrung der Schöpfung ist eine vom Schöpfer der Menschheit anvertraute Aufgabe; diese schließt auch die Bewahrung der Gefühle von Güte, Großherzigkeit, Korrektheit und Ehrlichkeit ein, die Gott in das Herz eines jeden Menschen gesetzt hat, der nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen ist.“
Der Papst betonte dann die Bedeutung der Förderung einer „menschlichen Ökologie“ in der Arbeitswelt. Arbeit könne so menschwürdiger werden, dies auch angesichts einer Kultur, die dem Individuums zu große Wichtigkeit beimesse.
















