ROM, 8. Februar 2010 (ZENIT.org).- Das "Beichtmobil" des weltweiten katholischen Hilfswerks "Kirche in Not" ist vom 24.-28. Februar auf der Messe "Reise und Camping 2010" in Essen zu Gast. In dem weltweit einzigartigen "fahrenden Beichtstuhl" steht Pater Hermann-Josef Hubka allen Messebesuchern für Gespräche und seelsorglichen Rat zur Verfügung.
Katholiken können bei ihm zusätzlich die Beichte ablegen. Pater Hubka ist außerdem ein Experte für Caravans und Camping – jahrelang war der Geistliche als Seelsorger im australischen Busch unterwegs. Bei dem "Beichtmobil" handelt es sich um einen umgebauten VW-Bus, der seit gut sechs Jahren als fahrender Beichtstuhl in Deutschland unterwegs ist
Das Fahrzeug hat noch von Papst Johannes Paul II. den Apostolischen Segen erteilt bekommen. Dieser Segen gilt immer noch für alle Gläubigen, die im "Beichtmobil" Zuspruch und Vergebung suchen. Das "Beichtmobil" steht ab Mittwoch, 24. Februar, in Halle 10 der Messe Essen, Standplatz 304. Mit dem fahrenden Beichtstuhl knüpft "Kirche in Not" an die Tradition der "Kapellenwagen" an.
Mit diesen zu fahrenden Kirchen umgebauten LKWs hatte der Gründer des Hilfswerks, Pater Werenfried van Straaten, nach dem Krieg mitgeholfen, die Seelsorge unter den heimatvertriebenen Katholiken sicherzustellen. Später hat "Kirche in Not" mit schwimmenden Kirchen sowohl auf dem Amazonas als auch auf Wolga und Don dafür gesorgt, dass die Kirche in schwer erreichbaren Gebieten zu den Menschen kommen konnte. Die Aktion "Fahrzeuge für Gott" feiert in diesem Jahr ihr 60. Jubiläum.
















